umkommen
Infolge eines Unfalls, einer Katastrophe, eines Krieges oder eines Verbrechens sterben; das Leben verlieren.
Bei dem schweren Erdbeben sind leider Hunderte von Menschen umgekommen.

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Infolge eines Unfalls, einer Katastrophe, eines Krieges oder eines Verbrechens sterben; das Leben verlieren.
Bei dem schweren Erdbeben sind leider Hunderte von Menschen umgekommen.

Da „umkommen“ eine Zustandsveränderung (vom Leben zum Tod) beschreibt, wird das Perfekt immer mit dem Hilfsverb „sein“ gebildet, nicht mit „haben“. Dies ist ein häufiger Fehler.
Bei dem Flugzeugabsturz sind alle Passagiere umgekommen.
„Umkommen“ ist ein trennbares Verb. In einem Hauptsatz im Präsens oder Präteritum steht die Vorsilbe „um-“ am Ende des Satzes.
Jedes Jahr kommen viele Menschen bei Verkehrsunfällen um.
Um die Ursache des Todes zu nennen, werden oft die Präpositionen „bei“ für ein Ereignis (z.B. ein Unfall, ein Brand) oder „durch“ für eine direkte Ursache (z.B. eine Explosion, eine Krankheit) verwendet.
Er ist bei einem Lawinenunglück in den Alpen umgekommen.
Die Bedeutung „verderben“ für Lebensmittel ist heute sehr selten und wird als veraltet empfunden. Man findet sie fast nur noch in alter Literatur oder regionalen Dialekten.
Lass das Gemüse nicht in der Sonne liegen, sonst kommt es um.
„fallen“ und „umkommen“ können beide bedeuten, dass jemand durch ein schlimmes Ereignis stirbt. „fallen“ benutzt man vor allem für Menschen, die in einem Krieg oder Kampf getötet werden. Es klingt oft offiziell oder historisch. „umkommen“ ist breiter: Menschen können bei einem Unfall, einer Katastrophe, einem Verbrechen oder auch im Krieg umkommen. Für normale Todesfälle ohne solche Gefahr passen beide Wörter nicht gut. Der Unterschied ist also vor allem der Kontext: Kampf und Krieg bei „fallen“, gefährliches Ereignis allgemein bei „umkommen“.

Bei dem schweren Sturm kamen mehrere Menschen um.
Der junge Soldat fiel im Krieg weit weg von seiner Heimat.