verwerten
Etwas, das bereits vorhanden ist (z.B. Abfall, Reste), für einen neuen Zweck nutzbar machen oder weiterverarbeiten.
In dieser Fabrik wird alter Kunststoff gesammelt und zu neuen Produkten verwertet.

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Etwas, das bereits vorhanden ist (z.B. Abfall, Reste), für einen neuen Zweck nutzbar machen oder weiterverarbeiten.
In dieser Fabrik wird alter Kunststoff gesammelt und zu neuen Produkten verwertet.

Das Wort enthält den Stamm „Wert“. „Verwerten“ bedeutet, aus etwas einen Wert zu ziehen oder etwas Wertvolles zu machen, besonders aus Dingen, die sonst ungenutzt blieben.
Aus den alten Äpfeln können wir noch Saft machen und sie so verwerten.
Die Vorsilbe „ver-“ ist untrennbar. Sie bleibt in allen Satzformen fest mit dem Verb verbunden und wird nicht ans Satzende gestellt.
Die Firma hat die Daten ihrer Studie erfolgreich verwertet.
Das Objekt des Verbs zeigt die Bedeutung: Handelt es sich um physische Materialien wie „Abfall“ oder „Reste“, geht es um Recycling. Handelt es sich um abstrakte Dinge wie „Ideen“ oder „Rechte“, geht es um kommerzielle Nutzung.
Wir verwerten unser Altglas, um die Umwelt zu schonen.
Im Kontext von Recycling wird „verwerten“ oft mit Materialien kombiniert: Altpapier verwerten, Essensreste verwerten, Bauschutt verwerten oder Rohstoffe verwerten.
Aus den Essensresten der Kantine wird Biogas erzeugt und so Energie verwertet.
„nutzen“ und „verwerten“ können beide bedeuten, dass man aus etwas einen Vorteil zieht. „nutzen“ ist allgemeiner und passt zu fast allem, was man gebraucht: Zeit, Technik, Angebote oder Informationen. „verwerten“ ist genauer, wenn etwas Vorhandenes weiterverarbeitet oder sinnvoll weitergenutzt wird, zum Beispiel Reste, Material, Daten oder Ideen. Es kann auch bedeuten, dass man Informationen oder Rechte für einen eigenen Vorteil nutzt. „verwerten“ klingt also oft stärker nach „etwas daraus machen“.

Ich verwerte die Notizen aus dem Gespräch, weil sie für den Bericht wichtig sind.
Wegen der Baustelle nutzt Tom morgen lieber die U-Bahn.