verneinen
Eine Frage mit „Nein“ beantworten oder eine Aussage als unwahr zurückweisen.
Auf die Frage, ob er das Geld genommen habe, verneinte er entschieden.

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Eine Frage mit „Nein“ beantworten oder eine Aussage als unwahr zurückweisen.
Auf die Frage, ob er das Geld genommen habe, verneinte er entschieden.

Das Wort ist sehr logisch aufgebaut: Es besteht aus der Vorsilbe „ver-“ und dem Wort „nein“. „Verneinen“ bedeutet also wörtlich, etwas mit „Nein“ zu versehen oder abzulehnen.
Er verneinte den Vorwurf, unehrlich gewesen zu sein.
Die Vorsilbe „ver-“ ist untrennbar. Sie bleibt in allen Zeitformen und Satzkonstruktionen fest mit dem Verbstamm verbunden.
Sie hat meine Frage einfach verneint und das Thema gewechselt.
„Verneinen“ kann entweder ein Nomen im Akkusativ als direktes Objekt haben oder mit einem „dass“-Satz verwendet werden, um eine ganze Aussage zurückzuweisen.
Der Angeklagte verneinte die Tat.
„Verneinen“ gehört eher zur Schriftsprache oder zu einem formellen Stil. Im normalen Gespräch würden die meisten Menschen einfach „nein sagen“ oder „etwas abstreiten“.
Auf die offizielle Anfrage, ob die Steuern erhöht werden, verneinte der Minister.
„bestätigen“ und „verneinen“ können beide Reaktionen auf eine Frage oder Aussage sein, bedeuten aber das Gegenteil. Wer etwas bestätigt, sagt: Ja, das stimmt oder das gilt. Wer etwas verneint, sagt: Nein, das stimmt nicht oder das ist nicht der Fall. Lernende können die Wörter verwechseln, weil beide oft in formellen Gesprächen, Prüfungen oder Berichten vorkommen. Wichtig ist die Richtung der Antwort: „bestätigen“ stimmt zu, „verneinen“ weist zurück.

Der Zeuge verneint, dass er den Unfall gesehen hat.
Kannst du bitte bestätigen, dass du die Einladung erhalten hast?