
verneinen
Eine Frage mit „Nein“ beantworten oder eine Aussage als unwahr zurückweisen.
Auf die Frage, ob er das Geld genommen habe, verneinte er entschieden.
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Eine Frage mit „Nein“ beantworten oder eine Aussage als unwahr zurückweisen.
Auf die Frage, ob er das Geld genommen habe, verneinte er entschieden.

Die Existenz, Gültigkeit oder den Wert von etwas grundsätzlich bestreiten oder abstreiten.
Der Philosoph verneint die Möglichkeit, absolute Wahrheit zu erkennen.
Das Wort ist sehr logisch aufgebaut: Es besteht aus der Vorsilbe „ver-“ und dem Wort „nein“. „Verneinen“ bedeutet also wörtlich, etwas mit „Nein“ zu versehen oder abzulehnen.
Er verneinte den Vorwurf, unehrlich gewesen zu sein.
Die Vorsilbe „ver-“ ist untrennbar. Sie bleibt in allen Zeitformen und Satzkonstruktionen fest mit dem Verbstamm verbunden.
Sie hat meine Frage einfach verneint und das Thema gewechselt.
„Verneinen“ kann entweder ein Nomen im Akkusativ als direktes Objekt haben oder mit einem „dass“-Satz verwendet werden, um eine ganze Aussage zurückzuweisen.
Der Angeklagte verneinte die Tat.
„Verneinen“ gehört eher zur Schriftsprache oder zu einem formellen Stil. Im normalen Gespräch würden die meisten Menschen einfach „nein sagen“ oder „etwas abstreiten“.
Auf die offizielle Anfrage, ob die Steuern erhöht werden, verneinte der Minister.
Widersprechen bedeutet, einer Person oder Position nicht zuzustimmen und eine Gegenposition einzunehmen. Verneinen richtet sich unmittelbar auf eine Frage oder Aussage und beantwortet beziehungsweise bewertet sie negativ. Für den Gegensatz zwischen Meinungen passt widersprechen; für ein klares Nein passt verneinen.

Nora verneint die Frage, ob sie den Vorfall selbst gesehen hat.
Nora widerspricht dem Zeugen, weil sie den Vorfall anders erlebt hat.