die Visitenkarte
Eine kleine Karte aus Karton, auf der Name, Beruf, Firma und Kontaktdaten einer Person stehen und die im beruflichen Kontext ausgetauscht wird.
Beim Meeting tauschten die Geschäftspartner ihre Visitenkarten aus.

Visitenkarte
Loading your saved state.
Eine kleine Karte aus Karton, auf der Name, Beruf, Firma und Kontaktdaten einer Person stehen und die im beruflichen Kontext ausgetauscht wird.
Beim Meeting tauschten die Geschäftspartner ihre Visitenkarten aus.

Das Wort setzt sich aus „Visite“ (Besuch) und „Karte“ zusammen. Ursprünglich war es eine Karte, die man bei einem formellen Besuch hinterlassen hat.
Früher war es üblich, bei einem Besuch seine Visitenkarte abzugeben.
Im beruflichen Kontext werden Visitenkarten oft „ausgetauscht“. Wenn man jemandem eine Karte gibt, kann man die Verben „geben“ oder das formellere „überreichen“ verwenden.
Auf der Konferenz habe ich viele Visitenkarten ausgetauscht.
Die übertragene Bedeutung erkennt man daran, dass es nicht um ein physisches Objekt geht. Oft wird die Struktur „etwas ist die Visitenkarte von jemandem/etwas“ verwendet, um einen repräsentativen ersten Eindruck zu beschreiben.
Ein sauberes Auto ist die Visitenkarte eines guten Fahrers.
„Markenzeichen“ und „Visitenkarte“ können beide etwas beschreiben, woran man eine Person, ein Unternehmen oder ein Produkt erkennt. „Markenzeichen“ meint ein typisches Merkmal oder auch ein rechtlich geschütztes Zeichen wie ein Logo. „Visitenkarte“ ist zuerst eine kleine Karte mit Kontaktdaten. Im übertragenen Sinn meint es etwas, das einen guten ersten Eindruck macht oder eine Person nach außen zeigt. Verwechselbar sind die Wörter besonders im übertragenen Sinn. Ein Markenzeichen macht etwas wiedererkennbar; eine Visitenkarte zeigt, wie jemand oder etwas auf andere wirkt.

Der saubere Empfangsbereich ist die Visitenkarte der Firma.
Ihre roten Schuhe sind schon lange ihr Markenzeichen.