voreilig
Zu schnell und ohne ausreichendes Nachdenken handelnd, urteilend oder entschieden.
Es war eine voreilige Entscheidung, den Job sofort zu kündigen, ohne einen neuen zu haben.

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Zu schnell und ohne ausreichendes Nachdenken handelnd, urteilend oder entschieden.
Es war eine voreilige Entscheidung, den Job sofort zu kündigen, ohne einen neuen zu haben.

Das Wort leitet sich von „vor“ und „Eile“ ab. Eine „voreilige“ Handlung geschieht also quasi „vor der Eile“, was bedeutet, dass sie zu schnell und ohne die nötige Überlegung passiert.
Sei nicht so voreilig mit deiner Zusage, denk erst darüber nach!
„Voreilig“ kann als Adjektiv vor einem Nomen oder als Adverb zur Beschreibung eines Verbs verwendet werden. Die Form des Wortes ändert sich dabei nicht (außer bei der Deklination als Adjektiv).
Das war ein voreiliger Schluss.
„Voreilig“ wird oft in Kombination mit Handlungen oder Urteilen verwendet. Typische Verbindungen sind „eine voreilige Entscheidung treffen“, „ein voreiliges Urteil fällen“ oder „voreilig handeln“.
Ich möchte kein voreiliges Urteil über die Situation fällen.
„bedacht“ und „voreilig“ stehen in einem klaren Gegensatz. Wer bedacht handelt, denkt vorher nach und bleibt vorsichtig. Wer voreilig handelt oder urteilt, entscheidet zu schnell und ohne genug Informationen. „bedacht“ klingt positiv oder neutral, weil es Ruhe und Überlegung zeigt. „voreilig“ klingt meist negativ, weil dadurch Fehler entstehen können. Der einfache Unterschied ist: bedacht heißt erst denken, dann handeln; voreilig heißt zu schnell handeln.

Er kauft die Wohnung nicht voreilig, weil er zuerst die Kosten prüfen will.
Die Kundin stellt bedachte Fragen, bevor sie den Vertrag unterschreibt.