
voreilig
Zu schnell und ohne ausreichendes Nachdenken handelnd, urteilend oder entschieden.
Es war eine voreilige Entscheidung, den Job sofort zu kündigen, ohne einen neuen zu haben.
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Zu schnell und ohne ausreichendes Nachdenken handelnd, urteilend oder entschieden.
Es war eine voreilige Entscheidung, den Job sofort zu kündigen, ohne einen neuen zu haben.
Das Wort leitet sich von „vor“ und „Eile“ ab. Eine „voreilige“ Handlung geschieht also quasi „vor der Eile“, was bedeutet, dass sie zu schnell und ohne die nötige Überlegung passiert.
Sei nicht so voreilig mit deiner Zusage, denk erst darüber nach!
„Voreilig“ kann als Adjektiv vor einem Nomen oder als Adverb zur Beschreibung eines Verbs verwendet werden. Die Form des Wortes ändert sich dabei nicht (außer bei der Deklination als Adjektiv).
Das war ein voreiliger Schluss.
„Voreilig“ wird oft in Kombination mit Handlungen oder Urteilen verwendet. Typische Verbindungen sind „eine voreilige Entscheidung treffen“, „ein voreiliges Urteil fällen“ oder „voreilig handeln“.
Ich möchte kein voreiliges Urteil über die Situation fällen.
Vorzeitig beschreibt, dass etwas vor dem geplanten oder erwarteten Zeitpunkt geschieht. Voreilig bewertet dagegen eine Handlung oder Entscheidung als zu schnell und nicht ausreichend überlegt. Ein Abbruch kann daher vorzeitig, voreilig oder zugleich beides sein, je nachdem, welcher Aspekt wichtig ist.

Mara brach die Prüfung voreilig ab, weil sie die letzte Aufgabe sofort für unlösbar hielt.
Mara brach die Prüfung vorzeitig ab, obwohl noch eine Stunde übrig war.