
der Wächter
Eine Person, deren Aufgabe es ist, etwas oder jemanden zu bewachen und vor Gefahr, Diebstahl oder unbefugtem Zutritt zu schützen.
Ein Wächter patrouilliert nachts um das Museumsgebäude.
Wächter
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Eine Person, deren Aufgabe es ist, etwas oder jemanden zu bewachen und vor Gefahr, Diebstahl oder unbefugtem Zutritt zu schützen.
Ein Wächter patrouilliert nachts um das Museumsgebäude.

Im übertragenen Sinne eine Person oder Institution, die darüber wacht, dass bestimmte Regeln, Werte oder Prinzipien eingehalten werden.
Das Verfassungsgericht gilt als Wächter der Demokratie.
Das Nomen „Wächter“ leitet sich direkt vom Verb „wachen“ ab. Die Endung „-er“ bezeichnet die Person, die die Tätigkeit des Wachens ausübt.
Die Aufgabe des Wächters ist es, die ganze Nacht zu wachen.
Wenn man ausdrücken will, worauf ein Wächter aufpasst, wird oft die Präposition „über“ mit Akkusativ verwendet. Diese Konstruktion leitet sich vom Verb „wachen über“ ab.
Er ist der Wächter über die königlichen Juwelen.
In seiner konkreten Bedeutung wird „Wächter“ oft mit dem Ort oder der Zeit der Wache kombiniert, zum Beispiel als „Nachtwächter“, „Museumswächter“ oder „Torwächter“.
Der Nachtwächter macht jede Stunde seine Runde durch die Altstadt.
Die übertragene Bedeutung erkennen Sie daran, dass der „Wächter“ über etwas Abstraktes wacht. Typische Formulierungen sind „Wächter der Verfassung“, „Wächter der Moral“ oder „Wächter über die Tradition“.
Die Presse wird oft als Wächter der Demokratie bezeichnet.
Beide Wörter können eine Person bezeichnen, die einen Ort oder Gegenstände bewacht. Der Wächter klingt allgemeiner, oft rollenbezogen oder etwas gehoben, während die Sicherheitskraft die heutige berufliche Bezeichnung ist. Für einen Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes passt daher meist Sicherheitskraft besser.

Nachts stand ein Wächter am Eingang des alten Schlosses.
Eine Sicherheitskraft kontrollierte am Eingang des Einkaufszentrums die Besucher.