
währen
Über einen bestimmten Zeitraum andauern oder bestehen. Es ist ein eher formelles oder gehobenes Wort für „dauern“.
Die Stille nach dem Sturm währte nur kurz.
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Über einen bestimmten Zeitraum andauern oder bestehen. Es ist ein eher formelles oder gehobenes Wort für „dauern“.
Die Stille nach dem Sturm währte nur kurz.

Ein Sprichwort, das ausdrückt, dass etwas, das viel Zeit und Mühe gekostet hat, am Ende zu einem guten Ergebnis führt.
Nach fünf Jahren Bauzeit ist die Brücke endlich fertig – was lange währt, wird endlich gut.
Das Verb „währen“ ist die Wurzel der sehr häufigen Präposition „während“. Beide Wörter drücken eine Dauer aus. Auch das Wort „Währung“ ist verwandt und beschreibt etwas, das seinen Wert über Zeit behält.
Die Friedensverhandlungen währten mehrere Wochen.
Das Verb „währen“ gehört zur gehobenen Schriftsprache und wird oft in literarischen oder formellen Texten verwendet. Im Alltagsdeutsch ist es selten zu hören.
Sein Glück sollte nicht lange währen.
In Erzählungen und Berichten wird „währen“ sehr häufig in der Vergangenheitsform Präteritum (z.B. „währte“, „währten“) benutzt, um eine abgeschlossene Dauer in der Vergangenheit zu beschreiben.
Die Freude über den Sieg währte bis in die späten Abendstunden.
Die Redewendung „Was lange währt, wird endlich gut“ ist ein bekanntes deutsches Sprichwort. Man verwendet es, um auszudrücken, dass sich Geduld und langes Warten am Ende gelohnt haben.
Nach zehn Jahren Planung wurde das Museum eröffnet. Was lange währt, wird endlich gut.
Dauern und währen können beide ausdrücken, wie lange etwas besteht. Dauern ist die neutrale Wahl für viele Vorgänge und Situationen. Währen wirkt deutlich gehobener oder formeller und wird besonders bei Zuständen oder Zeitabschnitten verwendet.

Im offiziellen Bericht steht, dass der Festakt drei Stunden währte.
Lea erzählt, dass der Festakt drei Stunden dauerte.