dauern
Eine bestimmte Zeitspanne in Anspruch nehmen oder sich über einen bestimmten Zeitraum erstrecken.
Die Zugfahrt von Hamburg nach München dauert etwa sechs Stunden.

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Eine bestimmte Zeitspanne in Anspruch nehmen oder sich über einen bestimmten Zeitraum erstrecken.
Die Zugfahrt von Hamburg nach München dauert etwa sechs Stunden.

Sehr häufig wird „dauern“ mit dem unpersönlichen Pronomen „es“ als Subjekt verwendet. Dies ist besonders in Fragen und allgemeinen Zeitangaben üblich.
Wie lange dauert es noch bis zum nächsten Halt?
Die Dauer einer Handlung oder eines Ereignisses steht im Akkusativ. Das Subjekt des Satzes ist die Sache, die Zeit in Anspruch nimmt.
Der Film dauert fast drei Stunden.
In der seltenen Bedeutung „leidtun“ steht die Person, die Mitleid empfindet, im Dativ. Das Subjekt des Satzes ist die Person oder Sache, die einem leidtut.
Das verletzte Tier dauert mich sehr.
Die Bedeutung „leidtun“ oder „Mitleid erregen“ ist veraltet und wird nur noch in literarischen oder sehr gehobenen Kontexten verwendet. In der modernen Alltagssprache kommt sie praktisch nicht vor.
Deine traurige Geschichte dauert mich.
„gehen“ und „dauern“ können beide ausdrücken, wie lange etwas ist. In Sätzen wie „Der Film geht zwei Stunden“ bedeutet „gehen“ ungefähr „dauern“. „dauern“ ist dafür das genauere und neutralere Wort und passt in fast allen Situationen, wenn man über Zeit spricht. „gehen“ klingt in dieser Bedeutung eher alltagssprachlich und wird besonders bei Filmen, Kursen, Veranstaltungen oder Wegen benutzt. Wenn du sicher und klar über eine Zeitspanne sprechen willst, ist „dauern“ meistens die bessere Wahl.

Die Fahrt zum Flughafen dauert ungefähr vierzig Minuten.
Der Kurs geht heute bis 18 Uhr.