sich wegdenken lassen
In der Vorstellung entfernen oder ausblenden. Wird meist verneint (nicht wegzudenken sein), um auszudrücken, dass jemand oder etwas unverzichtbar geworden ist.
Smartphones sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken.

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In der Vorstellung entfernen oder ausblenden. Wird meist verneint (nicht wegzudenken sein), um auszudrücken, dass jemand oder etwas unverzichtbar geworden ist.
Smartphones sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken.

„Wegdenken“ ist ein trennbares Verb. Die Vorsilbe „weg-“ steht im Hauptsatz am Ende. In Nebensätzen und im Infinitiv mit „zu“ bleibt das Verb zusammen.
Manchmal möchte ich meine Sorgen einfach wegdenken.
Die häufigste Verwendung ist die feste Wendung „nicht mehr wegzudenken sein“. Sie bedeutet, dass jemand oder etwas unverzichtbar oder ein fester Bestandteil geworden ist.
Das Internet ist aus dem modernen Leben nicht mehr wegzudenken.
In dieser Bedeutung beschreibt „wegdenken“ eine bewusste mentale Handlung. Man fordert jemanden auf, sich eine Situation ohne ein bestimmtes Element vorzustellen.
Denk mal den ganzen Stress weg, dann war es doch ein schöner Urlaub.
„berücksichtigen“ und „wegdenken“ stehen hier in einem klaren Gegensatz. Wenn man etwas berücksichtigt, nimmt man es in seine Planung oder Entscheidung mit auf. Wenn man etwas wegdenkt, entfernt man es bewusst aus der Vorstellung oder lässt es für den Moment außer Acht. „berücksichtigen“ passt also, wenn ein Faktor wichtig ist und mitgezählt werden soll. „wegdenken“ passt, wenn man sehen möchte, wie eine Situation ohne diesen Faktor wäre, oder wenn man sich auf andere Punkte konzentrieren will.

Beim Vergleich der Angebote denken wir die Lieferkosten zuerst weg.
Wir berücksichtigen bei der Feier auch, dass einige Freunde früher gehen müssen.