wegen
Gibt den Grund oder die Ursache für etwas an. Wird standardsprachlich mit dem Genitiv und umgangssprachlich oft mit dem Dativ verwendet.
Wegen des starken Regens bleiben wir heute zu Hause.

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Gibt den Grund oder die Ursache für etwas an. Wird standardsprachlich mit dem Genitiv und umgangssprachlich oft mit dem Dativ verwendet.
Wegen des starken Regens bleiben wir heute zu Hause.

Standardsprachlich wird 'wegen' mit dem Genitiv verwendet. In der gesprochenen Sprache und informellen Kontexten ist die Verwendung mit dem Dativ jedoch sehr verbreitet und wird oft akzeptiert.
Wegen des schlechten Wetters wurde das Spiel abgesagt.
Normalerweise steht 'wegen' vor dem Nomen. In formelleren oder schriftlichen Kontexten kann es aber auch nachgestellt werden, wobei der Genitiv dann obligatorisch ist.
Des Regens wegen sind wir zu Hause geblieben.
Um nach einem Grund zu fragen, der mit 'wegen' ausgedrückt wird, kann man das Fragewort 'Weswegen?' verwenden. Es ist etwas formeller als 'Warum?'.
Weswegen kommst du heute später zur Arbeit?
„weil“ und „wegen“ nennen beide einen Grund. Der wichtigste Unterschied ist die Grammatik. „weil“ ist eine Konjunktion und leitet einen Nebensatz mit Verb ein: Man sagt also, was passiert oder passiert ist. „wegen“ ist eine Präposition und steht vor einem Nomen oder Pronomen, zum Beispiel „wegen des Regens“ oder umgangssprachlich „wegen dem Regen“. Lernende verwechseln die Wörter, weil beide auf die Frage „Warum?“ antworten. Wenn du einen ganzen Satz mit Verb brauchst, nimm „weil“. Wenn du nur eine Sache oder einen Grund als Nomen nennst, passt „wegen“.

Samir ist wegen des starken Windes nicht in den Wald gegangen.
In der Schule konnte meine Kollegin die App nicht öffnen, weil das WLAN ausgefallen ist.