
wegen
Gibt den Grund oder die Ursache für etwas an. Wird standardsprachlich mit dem Genitiv und umgangssprachlich oft mit dem Dativ verwendet.
Wegen des starken Regens bleiben wir heute zu Hause.
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Gibt den Grund oder die Ursache für etwas an. Wird standardsprachlich mit dem Genitiv und umgangssprachlich oft mit dem Dativ verwendet.
Wegen des starken Regens bleiben wir heute zu Hause.

Eine feste Wendung, die „eigentlich“, „rechtlich gesehen“ oder „dem Recht nach“ bedeutet.
Von Rechts wegen hätte er das Erbe antreten müssen.
Standardsprachlich wird 'wegen' mit dem Genitiv verwendet. In der gesprochenen Sprache und informellen Kontexten ist die Verwendung mit dem Dativ jedoch sehr verbreitet und wird oft akzeptiert.
Wegen des schlechten Wetters wurde das Spiel abgesagt.
Normalerweise steht 'wegen' vor dem Nomen. In formelleren oder schriftlichen Kontexten kann es aber auch nachgestellt werden, wobei der Genitiv dann obligatorisch ist.
Des Regens wegen sind wir zu Hause geblieben.
Um nach einem Grund zu fragen, der mit 'wegen' ausgedrückt wird, kann man das Fragewort 'Weswegen?' verwenden. Es ist etwas formeller als 'Warum?'.
Weswegen kommst du heute später zur Arbeit?
„Aus“ und „wegen“ können beide den Grund für eine Handlung nennen. „Aus“ stellt besonders ein inneres Motiv oder einen Beweggrund dar, während „wegen“ den Grund allgemeiner und neutraler bezeichnet. Bei einer persönlichen Motivation passt daher oft „aus“, bei einem äußeren Umstand eher „wegen“.

Lena blieb wegen des starken Gewitters zu Hause.
Lena blieb aus Angst vor dem Gewitter zu Hause.