weglaufen
Einen Ort oder eine Person fluchtartig oder heimlich verlassen, oft aus Angst, Unzufriedenheit oder um zu entkommen.
Der Hund ist gestern weggelaufen, als die Gartentür offen stand.

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Einen Ort oder eine Person fluchtartig oder heimlich verlassen, oft aus Angst, Unzufriedenheit oder um zu entkommen.
Der Hund ist gestern weggelaufen, als die Gartentür offen stand.

„Weglaufen“ ist ein trennbares Verb. Die Vorsilbe „weg“ steht im Hauptsatz am Ende, bleibt im Nebensatz aber mit dem Verb verbunden.
Der Junge lief sofort weg, als er den großen Hund sah.
Da „weglaufen“ eine Bewegung beschreibt, wird das Perfekt immer mit dem Hilfsverb „sein“ gebildet, nicht mit „haben“.
Meine Katze ist schon wieder weggelaufen.
In der übertragenen Bedeutung wird „weglaufen“ immer mit der Präposition „vor“ und dem Dativ verwendet. Man läuft „vor“ einem Problem, einer Aufgabe oder einer Verantwortung weg.
Er versucht, vor seiner Verantwortung wegzulaufen.
„bleiben“ und „weglaufen“ bilden einen Gegensatz, wenn es um einen Ort oder eine Person geht. „bleiben“ heißt, dass man dort bleibt und nicht weggeht. „weglaufen“ heißt, dass man schnell oder heimlich weggeht, oft aus Angst, Ärger oder weil man einer Situation entkommen will. „weglaufen“ klingt stärker und emotionaler als einfach „weggehen“. Wenn jemand ruhig an einem Ort bleibt, passt „bleiben“; wenn jemand flieht oder plötzlich verschwindet, passt „weglaufen“.

Der Junge ist weggelaufen, weil er Angst vor dem großen Hund hatte.
Nach dem Unterricht bleibt sie noch kurz im Klassenraum.