weiterreichen
Einen Gegenstand an die nächste Person in einer Reihe weitergeben.
Könntest du mir bitte das Salz weiterreichen?

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Einen Gegenstand an die nächste Person in einer Reihe weitergeben.
Könntest du mir bitte das Salz weiterreichen?

„Weiterreichen“ ist ein trennbares Verb. Die Vorsilbe „weiter-“ steht im Hauptsatz am Ende. In Nebensätzen und im Infinitiv mit „zu“ bleibt das Verb zusammen.
Er reichte die Unterlagen an seine Kollegin weiter.
Wenn ein Gegenstand an eine Person weitergegeben wird, steht diese Person im Dativ. Das Muster lautet: jemandem (Dativ) etwas (Akkusativ) weiterreichen.
Kannst du mir bitte die Butter weiterreichen?
Wenn Informationen oder eine Aufgabe weitergegeben werden, wird der Empfänger oft mit der Präposition „an“ und dem Akkusativ angeschlossen. Das Muster ist: etwas (Akkusativ) an jemanden (Akkusativ) weiterreichen.
Ich werde Ihre Beschwerde an die zuständige Abteilung weiterreichen.
Ob ein Gegenstand (Bedeutung 1) oder eine Information (Bedeutung 2) gemeint ist, erkennt man am Objekt. Konkrete Dinge wie „Salz“ oder „Buch“ deuten auf die erste Bedeutung hin, während abstrakte Dinge wie „Frage“, „Aufgabe“ oder „Information“ auf die zweite hindeuten.
Reichst du mir den Stift weiter? (Gegenstand)
„übergeben“ und „weiterreichen“ bedeuten beide, dass etwas von einer Person zu einer anderen geht. „übergeben“ klingt oft gezielter und manchmal offizieller: Eine Person bekommt einen Gegenstand, ein Amt oder eine Verantwortung. „weiterreichen“ betont stärker, dass etwas an die nächste Person geht oder in einer Kette weitergegeben wird. Das kann ein Gegenstand am Tisch sein, aber auch eine Information oder Aufgabe. Verwechseln kann man sie bei Aufgaben und Informationen. Wenn es um eine formelle Übergabe geht, passt „übergeben“ besser. Wenn etwas nur an die nächste Person weitergeht, klingt „weiterreichen“ natürlicher.

Lisa reicht die Nachricht zur Vorbereitung an ihre Schwester weiter.
Vor der Reise hat sie die wichtigen Unterlagen am Bahnhof übergeben.