
widerwillig
Beschreibt eine Handlung, die man mit innerem Widerstand, ungerne und nur zögerlich ausführt, weil man sie eigentlich nicht tun möchte.
Er gab nur widerwillig zu, dass er einen Fehler gemacht hatte.
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Beschreibt eine Handlung, die man mit innerem Widerstand, ungerne und nur zögerlich ausführt, weil man sie eigentlich nicht tun möchte.
Er gab nur widerwillig zu, dass er einen Fehler gemacht hatte.
Das Wort setzt sich aus der Präposition „wider“ (gegen) und dem Nomen „Wille“ zusammen. Etwas „widerwillig“ zu tun bedeutet also, es „gegen seinen Willen“ zu tun.
Sie hat die zusätzliche Arbeit nur widerwillig übernommen.
„Widerwillig“ wird sehr häufig als Adverb verwendet, um die Art und Weise einer Handlung zu beschreiben. Es steht dann meist direkt beim Verb.
Der Junge räumte widerwillig sein Zimmer auf.
Häufige Verben, die mit „widerwillig“ kombiniert werden, drücken eine Form der Zustimmung oder Handlung aus, zum Beispiel „zugeben“, „zustimmen“, „akzeptieren“ oder „mitmachen“.
Er stimmte dem Plan nur widerwillig zu.
Ungern und widerwillig zeigen beide, dass jemand etwas nicht gerne tut. Ungern kann einfach eine fehlende Freude oder Vorliebe ausdrücken, während widerwillig meist einen stärkeren inneren Widerstand und ein zögerndes Handeln betont. Bei leichter Abneigung reicht ungern, bei deutlichem Widerstand passt widerwillig.

Nach langem Streit unterschrieb er widerwillig die Vereinbarung.
Ich fahre ungern im Regen mit dem Fahrrad zur Arbeit.