der Wille
Die geistige Kraft oder die feste Absicht, eine Entscheidung zu treffen und ein Ziel zu verfolgen.
Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.

Wille
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Die geistige Kraft oder die feste Absicht, eine Entscheidung zu treffen und ein Ziel zu verfolgen.
Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.

„Der Wille“ ist das Nomen zum Verb „wollen“. Es beschreibt die innere Kraft oder Absicht, die hinter dem Wunsch steht, den „wollen“ ausdrückt.
Er will das Projekt beenden, aber ihm fehlt der Wille, wirklich anzufangen.
Häufige Kollokationen sind „einen starken Willen haben“, „seinen Willen durchsetzen“ oder „gegen seinen Willen“ handeln. Die „Kraft des Willens“ ist ebenfalls eine feste Kombination.
Sie hat einen eisernen Willen und erreicht immer ihre Ziele.
Die Kombination „letzter Wille“ ist ein fester juristischer Begriff für ein Testament. Das Adjektiv „letzter“ ist hier der entscheidende Hinweis auf die Bedeutung.
Der Notar verlas den letzten Willen des Verstorbenen.
Die Wendung „um … willen“ umschließt ein Nomen im Genitiv. Sie drückt einen Grund oder Zweck aus und ist typisch für eine etwas gehobenere Sprache.
Um der Gerechtigkeit willen muss der Fall neu untersucht werden.
„wegen“ und „um ... willen“ können beide einen Grund ausdrücken. „wegen“ ist die normale Präposition, wenn man einfach sagt, warum etwas passiert. „Um ... willen“ ist eine feste Wendung und klingt stärker nach Zweck, Rücksicht oder „zuliebe“. Lernende können sie verwechseln, weil beide oft mit „Grund“ zu tun haben. Praktisch kann man sich merken: Für den normalen Grund benutzt man meistens „wegen“. Wenn man sagen will, dass man etwas für jemanden oder für ein wichtiges Ziel tut, passt „um ... willen“ besser.

Um der Kinder willen streiten die Eltern nicht vor ihnen.
Wegen des starken Regens bleibt der Markt heute geschlossen.