
die Wonne
Ein Zustand großen Glücks, höchsten Genusses oder tiefen Wohlbehagens.
Es war eine reine Wonne, in der warmen Sonne zu liegen.
Wonne
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Ein Zustand großen Glücks, höchsten Genusses oder tiefen Wohlbehagens.
Es war eine reine Wonne, in der warmen Sonne zu liegen.

Große, oft schadenfrohe Freude an etwas empfinden.
Er hatte seine helle Wonne daran, die anderen bei dem Spiel zu besiegen.
Das Wort „Wonne“ wird hauptsächlich in der Schriftsprache oder in einem gehobenen, poetischen Stil verwendet. Es beschreibt ein sehr starkes, fast vollkommenes Glücksgefühl und ist im Alltag eher selten.
Der Spaziergang im Sonnenuntergang war eine wahre Wonne.
Um die Intensität des Gefühls zu betonen, wird „Wonne“ oft mit den Adjektiven „rein“ oder „wahr“ kombiniert. Eine sehr häufige Wendung ist „Es ist eine reine/wahre Wonne, ...“ gefolgt von einem Infinitiv mit „zu“.
Es ist eine reine Wonne, dir beim Musizieren zuzuhören.
Die Redewendung „seine helle Wonne haben“ ist eine feste Konstruktion. Das Possessivpronomen (seine, ihre, meine) passt sich der Person an, und die Wendung wird oft mit „daran“ und einer Infinitivkonstruktion mit „zu“ verwendet.
Die Kinder hatten ihre helle Wonne daran, im Schlamm zu springen.
Die Wendung „seine helle Wonne haben“ beschreibt nicht nur große Freude, sondern hat oft einen leicht negativen oder schadenfrohen Unterton. Man freut sich über etwas, das für andere vielleicht unangenehm ist.
Er hatte seine helle Wonne daran, dass sein Konkurrent einen Fehler machte.
Freude und Wonne bezeichnen beide ein starkes positives Gefühl. Freude ist die neutrale Wahl im Alltag. Wonne klingt selten und gehoben und hebt besonders intensives Glück, höchsten Genuss oder tiefes Wohlbehagen hervor; sie passt daher eher zu feierlicher oder dichterischer Sprache.

In ihrem Gedicht schrieb Mia, die Zusage erfülle sie mit großer Wonne.
In ihrer Nachricht schrieb Mia, die Zusage erfülle sie mit großer Freude.