die Freude
Ein starkes, positives Gefühl des Glücks und der Zufriedenheit.
Die Freude über das bestandene Examen war riesig.

Freude
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Ein starkes, positives Gefühl des Glücks und der Zufriedenheit.
Die Freude über das bestandene Examen war riesig.

„Die Freude“ gehört zu einer Wortfamilie mit dem reflexiven Verb „sich freuen“ und dem Adjektiv „freudig“. Alle diese Wörter drücken ein positives Gefühl aus.
Ich freue mich schon auf das Wochenende.
Die Präpositionen sind entscheidend: „Freude über“ (+ Akkusativ) beschreibt die Reaktion auf ein konkretes Ereignis. „Freude an“ (+ Dativ) beschreibt ein länger anhaltendes Gefallen an einer Sache oder Tätigkeit.
Die Freude über das Geschenk war groß.
Häufige Kombinationen sind „große Freude“, „wahre Freude“ oder „diebische Freude“. Man kann Freude auch „empfinden“, „spüren“ oder „zeigen“.
Es war eine wahre Freude, ihr beim Spielen zuzusehen.
In der festen Wendung „jemandem eine Freude machen“ steht die Person, die das Geschenk oder die nette Geste empfängt, immer im Dativ.
Ich möchte dir mit diesem kleinen Geschenk eine Freude machen.
„das Glück“ und „die Freude“ beschreiben beide ein positives Gefühl. „Glück“ ist oft ein tieferer Zustand von Zufriedenheit oder ein großes positives Lebensgefühl. „Freude“ ist häufig ein Gefühl in einer bestimmten Situation, zum Beispiel über eine Nachricht, ein Geschenk oder ein Treffen. Man kann sie verwechseln, weil Freude ein Teil von Glück sein kann. Praktisch gesagt: „Freude“ passt eher zu einem konkreten Anlass, „Glück“ eher zu einem starken oder allgemeinen Gefühl.

Die Freude über die gute Nachricht war im ganzen Team zu spüren.
Nach der Geburt ihres Kindes fühlte sie großes Glück.