
der Zahn
Eines der harten, knochenartigen Gebilde im Kiefer von Menschen und Wirbeltieren, das zum Beißen und Kauen dient.
Ich muss zum Zahnarzt, weil mir ein Zahn wehtut.
Zahn
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Eines der harten, knochenartigen Gebilde im Kiefer von Menschen und Wirbeltieren, das zum Beißen und Kauen dient.
Ich muss zum Zahnarzt, weil mir ein Zahn wehtut.

Eine zackenartige Erhebung an einem Werkzeug oder Maschinenteil, z. B. an einem Sägeblatt oder Zahnrad.
An dem großen Zahnrad ist ein Zahn abgebrochen.

Jemanden genau prüfen oder ausfragen, um seine wahren Absichten, sein Wissen oder seine Meinung herauszufinden.
Im Vorstellungsgespräch hat der Personaler dem Bewerber ordentlich auf den Zahn gefühlt.

Die Geschwindigkeit erhöhen; sich beeilen oder schneller arbeiten.
Wir müssen einen Zahn zulegen, wenn wir den Zug noch erwischen wollen.

Eine metaphorische Beschreibung für die zerstörerische, abnutzende Wirkung des Alters und der Zeit auf Dinge.
Der Zahn der Zeit hat an der alten Burgruine deutlich genagt.
„Zahn“ ist ein sehr produktives Grundwort in der deutschen Sprache. Viele zusammengesetzte Nomen, die mit Zähnen zu tun haben, werden damit gebildet, zum Beispiel „Zahnschmerzen“, „Zahnarzt“, „Zahnpasta“ oder „Zahnlücke“.
Bei Zahnschmerzen sollte man schnell einen Termin beim Zahnarzt machen.
Im Zusammenhang mit dem Körperteil „Zahn“ gibt es feste Verb-Kombinationen. Man sagt „sich die Zähne putzen“, „einen Zahn ziehen lassen“ oder „einen Zahn verlieren“.
Kinder sollten lernen, sich morgens und abends die Zähne zu putzen.
Die Bedeutung „Zacken“ erkennt man am Kontext. Wenn von Maschinen, Werkzeugen oder Geräten wie einem „Zahnrad“, einer „Säge“ oder einem „Kamm“ die Rede ist, ist nicht der Zahn im Mund gemeint.
Die Kette ist vom Zahnrad gesprungen.
Die Redewendung „jemandem auf den Zahn fühlen“ bedeutet, eine Person genau auszufragen. Die Person, die ausgefragt wird, steht dabei immer im Dativ.
Die Journalistin wollte dem Politiker mit ihren Fragen auf den Zahn fühlen.
Die umgangssprachliche Redewendung „einen Zahn zulegen“ ist eine Aufforderung, sich zu beeilen oder schneller zu arbeiten. Sie wird als feste Einheit verwendet.
Wenn wir pünktlich sein wollen, müssen wir jetzt einen Zahn zulegen.
„Der Zahn der Zeit“ ist eine Metapher für den natürlichen Verfall von Dingen über eine lange Zeit. Diese Wendung wird oft mit dem Verb „nagen“ kombiniert: „Der Zahn der Zeit nagt an etwas (Dativ)“.
Man sieht, wie der Zahn der Zeit an der alten Fassade genagt hat.
Beide Redewendungen bedeuten, dass man mehr über jemanden herausfinden will. Jemandem auf den Zahn fühlen betont eine genaue Prüfung oder direkte Befragung. Jemandem auf den Puls fühlen wirkt eher wie ein vorsichtiges Erkunden oder Testen der Haltung oder des Zustands.

Die Journalistin fühlte dem Kandidaten mit genauen Fragen auf den Zahn.
Die Journalistin fühlte dem Kandidaten zunächst vorsichtig auf den Puls.