weinen
Als Ausdruck von Trauer, Schmerz oder Freude Tränen vergießen.
Das Kind begann zu weinen, als es hinfiel.

Loading your saved state.
Als Ausdruck von Trauer, Schmerz oder Freude Tränen vergießen.
Das Kind begann zu weinen, als es hinfiel.

Um den Grund für das Weinen anzugeben, werden verschiedene Präpositionen verwendet. „Weinen vor“ + Dativ drückt eine unmittelbare emotionale Ursache aus (z.B. Freude, Wut, Schmerz). „Weinen über“ + Akkusativ beschreibt, worüber man weint (z.B. einen Film, einen Witz).
Sie weinte vor Erleichterung, als sie die gute Nachricht hörte.
Das Verb „weinen“ wird oft durch Adverbien verstärkt, um die Intensität zu beschreiben. Häufige Kombinationen sind „bitterlich weinen“, „herzzerreißend weinen“ oder „leise weinen“.
Nach der Trennung hat er wochenlang bitterlich geweint.
Wenn „weinen“ das Trauern um eine Person oder einen Verlust bedeutet, wird immer die Präposition „um“ mit dem Akkusativ verwendet. Diese Konstruktion drückt eine tiefe, oft länger andauernde Trauer aus.
Die ganze Familie weinte um den verstorbenen Großvater.
In der Bedeutung „sich beklagen“ oder „jammern“ ist „weinen“ umgangssprachlich. Es wird oft abwertend verwendet, um auszudrücken, dass sich jemand über Kleinigkeiten beschwert.
Wein nicht wegen der kleinen Schramme, das ist doch nicht so schlimm!
„lachen“ und „weinen“ stehen oft als Gegensätze für Gefühle. „Lachen“ zeigt meistens Freude, Spaß oder Belustigung. „Weinen“ zeigt meistens Trauer, Schmerz oder starke Gefühle mit Tränen. Der Gegensatz ist aber nicht immer ganz einfach, weil man auch vor Freude weinen kann. Trotzdem gilt im Alltag: Wenn jemand fröhlich reagiert, lacht er; wenn jemand sehr traurig oder verletzt ist, weint er.

Nach dem Unfall weinte das Kind, weil sein Knie weh tat.
Beim Abendessen lachen die Kinder über die lustige Geschichte.