
der Zins
Der Preis, der für geliehenes Geld bezahlt wird oder den man für angelegtes Geld erhält, meist als Prozentsatz des Kapitals angegeben. Wird oft im Plural 'Zinsen' verwendet.
Für den Kredit müssen wir jährlich 5 Prozent Zinsen zahlen.
Zins
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Der Preis, der für geliehenes Geld bezahlt wird oder den man für angelegtes Geld erhält, meist als Prozentsatz des Kapitals angegeben. Wird oft im Plural 'Zinsen' verwendet.
Für den Kredit müssen wir jährlich 5 Prozent Zinsen zahlen.

Eine feste Wendung, die den Effekt beschreibt, bei dem auch die bereits erhaltenen Zinsen erneut verzinst werden, was zu exponentiellem Wachstum führt.
Durch den Effekt von Zins und Zinseszins kann ein kleines Vermögen über lange Zeit stark anwachsen.
Obwohl der Singular „der Zins“ existiert, wird im Alltag und in der Finanzsprache fast immer der Plural „die Zinsen“ verwendet. Das ist auch dann üblich, wenn man nur über einen einzigen Zinssatz spricht.
Die Zinsen für Baukredite sind im letzten Jahr gestiegen.
Im Zusammenhang mit Zinsen verwendet man typischerweise die Verben „zahlen“ (für einen Kredit), „bekommen“ oder „erhalten“ (für eine Geldanlage) und „anfallen“ (wenn Zinsen entstehen).
Für mein Sparkonto bekomme ich zurzeit kaum Zinsen.
Das Wort „Zinseszins“ ist ein gutes Beispiel für eine deutsche Wortzusammensetzung. Es besteht aus „Zins“, dem Fugen-s „-es-“ und noch einmal „Zins“. Es bedeutet wörtlich Zins auf den Zins.
Albert Einstein soll den Zinseszins als achtes Weltwunder bezeichnet haben.
Zins und Rendite beschreiben beide einen Ertrag aus Kapital. Der Zins ist die vereinbarte Vergütung für geliehenes oder angelegtes Geld. Die Rendite zeigt dagegen den gesamten Erfolg einer Kapitalanlage im Verhältnis zum investierten Kapital und zu einem bestimmten Zeitraum.

Der Zins für das angelegte Geld beträgt drei Prozent pro Jahr.
Die Rendite der gesamten Anlage beträgt nach einem Jahr drei Prozent.