
die Wut
Ein sehr starkes, heftiges Gefühl des Zorns und der Empörung.
Er war so voller Wut, dass er zitterte.
Wut
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Ein sehr starkes, heftiges Gefühl des Zorns und der Empörung.
Er war so voller Wut, dass er zitterte.

Seinen Ärger auf eine Person richten, die oft nicht der eigentliche Grund für den Zorn ist.
Nur weil du einen schlechten Tag hattest, musst du deine Wut nicht an mir auslassen.
Das Nomen „die Wut“ beschreibt das Gefühl, während das Adjektiv „wütend“ die Person beschreibt, die dieses Gefühl hat. Beide Wörter haben denselben Stamm.
Er war so wütend, dass seine Wut kaum zu kontrollieren war.
Um auszudrücken, auf wen oder was man wütend ist, verwendet man die Präposition „auf“ gefolgt vom Akkusativ. Alternativ kann man auch „Wut über + Akkusativ“ benutzen.
Sie hatte eine riesige Wut auf ihren Chef.
„Wut“ wird oft mit bildhaften Ausdrücken kombiniert, um die Stärke des Gefühls zu zeigen. Typisch sind „vor Wut kochen“, „Wut im Bauch haben“ oder „blind vor Wut sein“.
Als er die Nachricht hörte, kochte er vor Wut.
In der Redewendung „seine Wut an jemandem auslassen“ ist die Struktur fest. Die Person, die das Ziel der Wut ist, steht immer im Dativ.
Bitte lass deine Wut nicht an mir aus!
Ärger und Wut sind negative Gefühle, unterscheiden sich aber in ihrer Stärke. Ärger bezeichnet allgemeine Verärgerung und kann deutlich schwächer sein. Wut passt, wenn das Gefühl sehr stark und heftig ist.

Die erneute Zugabsage ohne jede Information löste bei Nora große Wut aus.
Die zehnminütige Zugverspätung löste bei Nora Ärger aus.