die Wut
Ein sehr starkes, heftiges Gefühl des Zorns und der Empörung.
Er war so voller Wut, dass er zitterte.

Wut
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Ein sehr starkes, heftiges Gefühl des Zorns und der Empörung.
Er war so voller Wut, dass er zitterte.

Das Nomen „die Wut“ beschreibt das Gefühl, während das Adjektiv „wütend“ die Person beschreibt, die dieses Gefühl hat. Beide Wörter haben denselben Stamm.
Er war so wütend, dass seine Wut kaum zu kontrollieren war.
Um auszudrücken, auf wen oder was man wütend ist, verwendet man die Präposition „auf“ gefolgt vom Akkusativ. Alternativ kann man auch „Wut über + Akkusativ“ benutzen.
Sie hatte eine riesige Wut auf ihren Chef.
„Wut“ wird oft mit bildhaften Ausdrücken kombiniert, um die Stärke des Gefühls zu zeigen. Typisch sind „vor Wut kochen“, „Wut im Bauch haben“ oder „blind vor Wut sein“.
Als er die Nachricht hörte, kochte er vor Wut.
In der Redewendung „seine Wut an jemandem auslassen“ ist die Struktur fest. Die Person, die das Ziel der Wut ist, steht immer im Dativ.
Bitte lass deine Wut nicht an mir aus!
„die Ruhe“ und „die Wut“ stehen oft als Gegensätze für einen inneren Zustand. „Ruhe“ bedeutet, dass jemand gelassen bleibt und nicht in Stress oder Aufregung gerät. „Wut“ ist ein starkes Gefühl von Ärger und kann dazu führen, dass man laut oder ungerecht wird. In schwierigen Situationen sagt man deshalb „Ruhe bewahren“, wenn man sich beherrschen soll. „Wut“ beschreibt dagegen, dass der Ärger sehr stark geworden ist.

Nach dem Streit konnte Max seine Wut kaum verbergen.
Trotz der schlechten Nachricht bewahrte Frau Becker die Ruhe.