
zunichte machen
Etwas (z.B. eine Hoffnung, einen Plan, eine Anstrengung) vollständig zerstören oder ungültig machen.
Der plötzliche Sturm hat alle unsere Vorbereitungen für das Gartenfest zunichte gemacht.
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Etwas (z.B. eine Hoffnung, einen Plan, eine Anstrengung) vollständig zerstören oder ungültig machen.
Der plötzliche Sturm hat alle unsere Vorbereitungen für das Gartenfest zunichte gemacht.
Das Adverb „zunichte“ wird fast ausschließlich in der festen Wendung „etwas zunichte machen“ verwendet. Es steht dabei am Ende des Satzes oder Teilsatzes.
Ein einziger Fehler machte die ganze Arbeit zunichte.
Das Wort setzt sich aus „zu“ und „nichte“ zusammen. „Nichte“ ist eine alte Dativform von „nichts“. Die Wendung bedeutet also wörtlich, etwas „zu nichts zu machen“.
Der Verrat hat sein Vertrauen vollständig zunichte gemacht.
Die Wendung „zunichte machen“ wird typischerweise mit abstrakten Nomen verwendet. Häufige Objekte sind „Hoffnungen“, „Pläne“, „Mühe“, „Anstrengungen“ oder „ein Sieg“.
Die Absage hat ihre Hoffnung auf den Job zunichte gemacht.
Der Ausdruck „zunichte machen“ gehört eher zur gehobenen Schriftsprache. Er klingt formeller und oft auch dramatischer.
Die Wirtschaftskrise machte die Erfolge der letzten Jahre zunichte.
Beide Wörter können ausdrücken, dass etwas keine Wirkung mehr hat. „Nichtig“ beschreibt einen bereits bestehenden ungültigen Zustand, während „zunichte machen“ betont, dass etwas diesen Zustand verursacht und einen Plan oder Anspruch vollständig aufhebt. Verwende „nichtig“ für den Zustand und „zunichte“ für die verursachte Aufhebung.

Der Fehler machte unseren Anspruch auf die Zahlung zunichte.
Der Anspruch war von Anfang an nichtig und hatte keine Wirkung.