vereiteln
Die Ausführung eines Plans, einer Absicht oder einer Tat erfolgreich verhindern.
Die Polizei konnte den Fluchtversuch des Gefangenen im letzten Moment vereiteln.

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Die Ausführung eines Plans, einer Absicht oder einer Tat erfolgreich verhindern.
Die Polizei konnte den Fluchtversuch des Gefangenen im letzten Moment vereiteln.

Das Verb „vereiteln“ hat die untrennbare Vorsilbe „ver-“. Sie bleibt in allen Satzformen fest mit dem Stamm „eiteln“ verbunden.
Der Geheimdienst hat den Anschlag vereitelt.
„Vereiteln“ wird immer mit einem Akkusativobjekt verwendet. Dieses Objekt ist der Plan oder die Handlung, die verhindert wird.
Ein aufmerksamer Nachbar vereitelte den Einbruch.
Dieses Verb wird oft in offiziellen Kontexten wie Polizeimeldungen verwendet. Typische Kombinationen sind: einen Plan vereiteln, einen Anschlag vereiteln, einen Fluchtversuch vereiteln oder einen Raubüberfall vereiteln.
Die Küstenwache konnte den Schmuggel vereiteln.
„Vereiteln“ ist ein Wort der Schriftsprache und wird vor allem in Nachrichten, Berichten oder formellen Kontexten benutzt. Im alltäglichen Gespräch ist es eher selten.
Durch schnelles Handeln der Polizei wurde die Entführung vereitelt.
„verhindern“ und „vereiteln“ bedeuten beide, dass ein Plan oder eine Handlung nicht ausgeführt wird. „verhindern“ ist dabei das allgemeine Wort und passt zu vielen Situationen. „vereiteln“ ist spezieller: Es geht meist um einen Plan, eine Absicht oder eine Tat, die jemand aktiv stoppen kann. Oft klingt es nach Polizei, Betrug, Angriff oder einem heimlichen Plan. „vereiteln“ betont stärker den Erfolg gegen einen konkreten Plan. Im Alltag ist „verhindern“ meist neutraler und häufiger passend.

Die Polizei vereitelt den Betrug, bevor jemand Geld verliert.
Der neue Kalender verhindert, dass wir wichtige Termine doppelt planen.