sich zunutze machen
Etwas für die eigenen Zwecke oder zum eigenen Vorteil verwenden oder ausnutzen.
Clevere Unternehmen machen sich die neuen Technologien zunutze, um ihre Produkte zu verbessern.

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Etwas für die eigenen Zwecke oder zum eigenen Vorteil verwenden oder ausnutzen.
Clevere Unternehmen machen sich die neuen Technologien zunutze, um ihre Produkte zu verbessern.

Das Wort „zunutze“ kommt fast ausschließlich in der festen Wendung „sich etwas zunutze machen“ vor. Es steht immer am Ende des Satzes oder Teilsatzes.
Sie machte sich ihre Sprachkenntnisse im Beruf zunutze.
Die Struktur dieser Wendung ist immer reflexiv und erfordert zwei Objekte: ein Reflexivpronomen im Dativ und ein Akkusativobjekt. Das Muster lautet: Subjekt + macht + sich (Dativ) + etwas (Akkusativ) + zunutze.
Der Sportler machte sich den Wind zunutze, um schneller zu sein.
Der Ausdruck „sich zunutze machen“ gehört zu einem gehobenen, formelleren Sprachstil. Er wird häufiger in der Schriftsprache als in der alltäglichen Konversation verwendet.
Die Forschung macht sich neueste Erkenntnisse der Biologie zunutze.
„nutzen“ und „sich etwas zunutze machen“ liegen nah beieinander, weil beide ausdrücken, dass man etwas für einen Zweck verwendet. „nutzen“ ist das normale Verb und passt in sehr vielen Situationen. „sich etwas zunutze machen“ ist eine feste Wendung und betont stärker den eigenen Vorteil oder eine geschickte Verwendung. Lernende können die Wörter verwechseln, weil in beiden „Nutzen“ steckt. Wichtig ist die Grammatik: Man sagt „etwas nutzen“, aber „sich etwas zunutze machen“.

Nach der Nachricht machen sich die Gäste die freie Zeit zunutze und sehen sich die Stadt an.
Er nutzt morgen den Rabatt, weil er neue Schuhe kaufen will.