zusammenkommen
Sich an einem Ort treffen oder versammeln.
Die ganze Familie ist zu Weihnachten zusammengekommen.

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Sich an einem Ort treffen oder versammeln.
Die ganze Familie ist zu Weihnachten zusammengekommen.

„Zusammenkommen“ ist ein trennbares Verb. Die Vorsilbe „zusammen-“ steht im Hauptsatz am Ende. In Nebensätzen und im Infinitiv mit „zu“ bleibt das Verb zusammen.
Morgen kommt der Vorstand zu einer wichtigen Sitzung zusammen.
Da „zusammenkommen“ eine Bewegung oder eine Zustandsänderung beschreibt, wird das Perfekt immer mit dem Hilfsverb „sein“ gebildet, nicht mit „haben“.
Letzte Woche sind wir im Park zusammengekommen.
Das Subjekt des Satzes verrät die Bedeutung: Sind es Menschen, geht es um ein Treffen. Ist es Geld oder eine Menge, geht es ums Ansammeln. Sind es zwei Personen, kann es eine Liebesbeziehung sein. Sind es Umstände, treten sie gleichzeitig auf.
Bei dem Projekt kamen viele Probleme zusammen.
Wenn es um Geld oder andere Mengen geht, beschreibt „zusammenkommen“ das Ergebnis einer Sammlung. Oft wird mit „bei“ oder „durch“ die Quelle genannt.
Beim Kuchenverkauf in der Schule sind 200 Euro zusammengekommen.
In der Umgangssprache ist „zusammenkommen“ eine sehr gebräuchliche Art zu sagen, dass zwei Menschen ein Paar geworden sind.
Wusstest du, dass Anna und Paul zusammengekommen sind?
„treffen“ und „zusammenkommen“ können beide beschreiben, dass mehrere Personen an einem Ort sind. „treffen“ benutzt man oft, wenn zwei oder mehrere Personen eine Verabredung haben oder einander begegnen. „zusammenkommen“ betont stärker die Gruppe oder das Versammeln an einem Ort. Es passt gut bei Teams, Familien, Vereinen oder Besprechungen. In vielen Situationen sind beide möglich, aber sie klingen nicht ganz gleich: „Ich treffe Tom“ klingt persönlich. „Das Team kommt zusammen“ klingt eher wie eine Gruppe, die sich versammelt.

Am Montag kommt das ganze Team zu einer kurzen Besprechung zusammen.
Im Sommer treffen wir unsere Nachbarn oft im Garten.