
jemandem zusetzen
Jemanden stark belasten, ihm Schwierigkeiten bereiten oder ihn emotional oder physisch stark beanspruchen.
Die ständige Kritik hat ihm sichtlich zugesetzt.
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Jemanden stark belasten, ihm Schwierigkeiten bereiten oder ihn emotional oder physisch stark beanspruchen.
Die ständige Kritik hat ihm sichtlich zugesetzt.

Einer Mischung, einer Flüssigkeit oder einem Stoff etwas hinzufügen oder beimischen.
Dem Teig wird noch eine Prise Salz zugesetzt.

Geld bei einem Geschäft oder einer Unternehmung verlieren; einen finanziellen Verlust erleiden.
Bei dem riskanten Investment hat er eine Menge Geld zugesetzt.
„Zusetzen“ ist ein trennbares Verb. Im Hauptsatz steht die Vorsilbe „zu“ am Satzende. In Nebensätzen oder im Infinitiv mit „zu“ bleibt das Verb zusammen.
Der Lärm der Baustelle setzt den Anwohnern sehr zu.
Die Bedeutung erkennen Sie an der Grammatik. „Jemandem zusetzen“ (mit Dativ) bedeutet, jemanden belasten. „Etwas zusetzen“ (mit Akkusativ) bedeutet, etwas hinzufügen. „Geld zusetzen“ (mit Akkusativ) bedeutet, einen Verlust machen.
Die Hitze setzt mir heute wirklich zu.
Wenn „zusetzen“ „belasten“ bedeutet, steht die Person, die belastet wird, immer im Dativ. Das, was die Belastung verursacht (z.B. Stress, Lärm, Krankheit), ist das Subjekt des Satzes.
Der Tod seines Hundes hat ihm schwer zugesetzt.
In der Bedeutung „hinzufügen“ wird das Verb oft im Kontext von Kochen, Backen oder Chemie verwendet. Typische Dinge, die man zusetzt, sind „Salz“, „Zucker“, „Gewürze“ oder „Zusatzstoffe“.
Dem Trinkwasser werden hier keine Chemikalien zugesetzt.
Beide Verben können sagen, dass Sorgen oder Probleme eine Person stark beeinträchtigen. „Belasten“ beschreibt diese Last eher allgemein, während „jemandem zusetzen“ die stark spürbare, oft persönliche Wirkung hervorhebt und die feste Dativform verlangt. „Zusetzen“ passt daher besonders, wenn jemand deutlich darunter leidet.

Die Sorgen setzen ihm seit Wochen zu.
Die Sorgen belasten ihn seit Wochen.