
zuschicken
Etwas per Post, per E-Mail oder durch einen Lieferdienst an eine Person oder einen Ort senden.
Können Sie mir die Unterlagen bitte bis morgen zuschicken?
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Etwas per Post, per E-Mail oder durch einen Lieferdienst an eine Person oder einen Ort senden.
Können Sie mir die Unterlagen bitte bis morgen zuschicken?
„Zuschicken“ ist ein trennbares Verb. Die Vorsilbe „zu-“ steht im Hauptsatz am Ende. In Nebensätzen und im Infinitiv bleibt das Verb zusammen.
Ich schicke dir die Fotos morgen zu.
Dieses Verb braucht fast immer zwei Objekte: die Person, die etwas erhält, steht im Dativ, und die Sache, die geschickt wird, steht im Akkusativ. Die Struktur ist: jemandem (Dativ) etwas (Akkusativ) zuschicken.
Meine Oma hat mir (Dativ) ein Paket (Akkusativ) zugeschickt.
Häufig wird „zuschicken“ mit digitalen oder postalischen Sendungen verwendet. Typische Objekte sind: „Unterlagen“, „ein Dokument“, „einen Link“, „ein Paket“ oder „Informationen“.
Der Kundenservice schickte mir einen Link zur Problemlösung zu.
Beide Verben passen, wenn etwas an eine bestimmte Person gesendet wird. Zuschicken stellt den Empfänger und das Gelangen zu ihm besonders in den Vordergrund, während schicken allgemeiner bleibt. Bei einer direkten Bitte an eine Person ist zuschicken daher oft die genauere Wahl, aber schicken ist ebenfalls möglich.

Ich schicke Frau Keller die Rechnung morgen zu.
Ich schicke die Rechnung morgen an Frau Keller.