
zurückholen
Etwas, das man weggegeben, verloren oder verliehen hat, wieder in seinen Besitz bringen.
Ich muss mein Buch, das ich dir geliehen habe, wieder zurückholen.
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Etwas, das man weggegeben, verloren oder verliehen hat, wieder in seinen Besitz bringen.
Ich muss mein Buch, das ich dir geliehen habe, wieder zurückholen.

Eine Person veranlassen, an einen Ort zurückzukehren.
Die Firma hat ihren besten Ingenieur aus dem Ausland zurückgeholt.

Eine Erinnerung oder ein Gefühl wieder ins Bewusstsein rufen.
Das alte Lied holte viele schöne Erinnerungen an seine Jugend zurück.
„Zurückholen“ ist ein trennbares Verb. Die Vorsilbe „zurück-“, die eine Bewegung zum Ausgangspunkt anzeigt, steht im Hauptsatz am Ende. In Nebensätzen bleibt das Verb zusammen.
Ich hole mein Fahrrad später bei dir zurück.
Das Objekt des Verbs verrät die genaue Bedeutung. Handelt es sich um einen Gegenstand, ist Bedeutung 1 gemeint. Ist das Objekt eine Person, ist Bedeutung 2 gemeint. Bei abstrakten Dingen wie „Erinnerungen“ oder „Gefühlen“ ist Bedeutung 3 gemeint.
Sie will ihr altes Auto aus der Werkstatt zurückholen.
Wenn es um Erinnerungen oder Gefühle geht, ist das Subjekt des Satzes oft der Auslöser (z.B. ein Lied, ein Ort, ein Geruch). Die Erinnerung selbst ist das Akkusativobjekt.
Dieses Lied holt die Erinnerungen an unseren ersten Urlaub zurück.
Beide Wörter können sich darauf beziehen, dass eine Person wieder an einen Ort kommt. „Zurückführen“ betont, dass man die Person tatsächlich dorthin bringt oder begleitet, während „zurückholen“ meist bedeutet, ihre Rückkehr zu veranlassen oder sie abzuholen. Für den Transport passt „zurückführen“, für das Organisieren der Rückkehr eher „zurückholen“.

Wegen des Unwetters mussten die Eltern ihre Kinder früher zurückholen.
Nach dem Ausflug führte die Betreuerin die Kinder sicher zum Eingang zurück.