sich zutragen
Sich ereignen, geschehen oder passieren. Wird oft für die Beschreibung von Vorfällen oder Geschichten verwendet.
Der Polizist fragte den Zeugen, wie der Unfall sich genau zugetragen habe.

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Sich ereignen, geschehen oder passieren. Wird oft für die Beschreibung von Vorfällen oder Geschichten verwendet.
Der Polizist fragte den Zeugen, wie der Unfall sich genau zugetragen habe.

„Zutragen“ ist ein trennbares Verb. Die Vorsilbe „zu“ steht im Hauptsatz am Ende. In Nebensätzen und im Infinitiv mit „zu“ bleibt das Verb zusammen.
Der Vorfall trug sich gestern Abend zu.
In der Bedeutung „geschehen“ wird das Verb immer reflexiv verwendet: „sich zutragen“. Das Subjekt des Satzes ist das Ereignis selbst.
Können Sie beschreiben, wie sich die Sache zugetragen hat?
Wenn man jemandem eine Information mitteilt, braucht das Verb einen Dativ (die Person) und einen Akkusativ (die Information). Sehr häufig ist die Passiv-Formulierung: „Mir wurde zugetragen, dass ...“.
Ein Kollege hat mir zugetragen, dass eine neue Stelle frei wird.
Die Wendung „sich zutragen“ gehört einem eher formellen oder schriftlichen Register an. Man findet sie oft in Berichten, Erzählungen oder in der Sprache der Polizei.
Die Geschichte soll sich vor langer Zeit in einem kleinen Dorf zugetragen haben.
„passieren“ und „sich zutragen“ bedeuten beide, dass etwas geschieht. „passieren“ ist das normale Alltagswort und passt in fast jeder Situation. „sich zutragen“ klingt erzählender und etwas gehobener. Man benutzt es oft, wenn man von einem Vorfall, einer Geschichte oder etwas Ungewöhnlichem berichtet. Im Alltag fragt man eher: „Was ist passiert?“ In einer Erzählung oder einem Bericht kann man sagen: „Was hat sich zugetragen?“

Im alten Hotel trug sich vor vielen Jahren eine seltsame Geschichte zu.
Heute Morgen ist in unserer Straße ein kleiner Unfall passiert.