geschehen
Sich ereignen oder stattfinden; passieren. Es beschreibt ein Ereignis, das ohne das aktive Zutun einer bestimmten Person vor sich geht.
Der Unfall ist gestern Abend auf der Autobahn geschehen.

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Sich ereignen oder stattfinden; passieren. Es beschreibt ein Ereignis, das ohne das aktive Zutun einer bestimmten Person vor sich geht.
Der Unfall ist gestern Abend auf der Autobahn geschehen.

Das Verb „geschehen“ bildet das Perfekt immer mit dem Hilfsverb „sein“. Das liegt daran, dass es ein Ereignis oder eine Zustandsänderung beschreibt. Die Verwendung von „haben“ ist hier ein häufiger Fehler.
Was ist denn hier geschehen?
„Geschehen“ wird sehr oft unpersönlich mit „es“ als Subjekt verwendet oder das Ereignis selbst ist das Subjekt. Es beschreibt etwas, das passiert, oft ohne eine handelnde Person.
Es geschah alles ganz schnell.
Dieses Verb gehört einem eher formellen oder schriftlichen Sprachstil an. In der alltäglichen gesprochenen Sprache wird es seltener verwendet.
Die Ereignisse, die damals geschahen, prägen den Ort bis heute.
Die Redewendung „es ist um jemanden geschehen“ hat eine feste Struktur. Die Person, die es betrifft, steht immer im Akkusativ nach der Präposition „um“.
Als er ihre Stimme hörte, war es sofort um ihn geschehen.
„machen“ und „geschehen“ können beide mit einer Handlung oder einem Ereignis zu tun haben. Der wichtigste Unterschied ist: Bei „machen“ handelt jemand aktiv. Bei „geschehen“ passiert etwas, oft ohne dass eine bestimmte Person im Mittelpunkt steht. Lernende können die Wörter verwechseln, weil man manchmal über dieselbe Situation sprechen kann: Eine Person macht etwas, und dadurch geschieht etwas. Im Alltag sagt man für eigene Tätigkeiten fast immer „machen“. „geschehen“ passt eher, wenn man fragt, was passiert ist.

Nach dem Unfall wollte die Familie wissen, was genau geschehen war.
Am Wochenende machen wir die Wohnung sicherer.