jemandem/etwas zuwider sein
Jemandem unangenehm, unsympathisch oder widerwärtig sein. Es beschreibt ein Gefühl des inneren Widerstands oder der Abneigung.
Diese Art von Heuchelei ist mir zutiefst zuwider.

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Jemandem unangenehm, unsympathisch oder widerwärtig sein. Es beschreibt ein Gefühl des inneren Widerstands oder der Abneigung.
Diese Art von Heuchelei ist mir zutiefst zuwider.

Die Bedeutung von „zuwider“ erkennen Sie am Verb: In Verbindung mit „sein“ drückt es Abneigung aus. In Verbindung mit „handeln“ bedeutet es, gegen etwas zu verstoßen.
Jede Form von Gewalt ist mir zutiefst zuwider.
Wenn etwas einer Person unangenehm ist, steht diese Person immer im Dativ. Das, was die Abneigung auslöst, ist das Subjekt des Satzes.
Das ständige Lügen war ihm einfach zuwider.
Das Verb „zuwiderhandeln“ ist trennbar. Im Hauptsatz steht „zuwider“ am Ende. Das, wogegen gehandelt wird, steht im Dativ.
Sie handelte bewusst dem Gesetz zuwider.
„gegen“ und „zuwider“ haben beide mit Widerstand oder Ablehnung zu tun. „gegen“ ist die normale Präposition, wenn jemand gegen eine Person, eine Meinung, eine Sache oder eine Regel ist. „zuwider“ klingt deutlich formeller oder gehobener und steht oft in festen Verbindungen: Etwas ist jemandem zuwider, wenn es ihm stark unangenehm ist, oder jemand handelt einer Regel zuwider. Lernende können die Wörter verwechseln, weil beide eine Art Gegensatz ausdrücken. Im Alltag ist meistens „gegen“ natürlicher; „zuwider“ passt eher zu innerer Abneigung oder zu formellen Aussagen über Regeln.

Nina handelt den Regeln zuwider, wenn sie die Daten ohne Erlaubnis weitergibt.
Am Wochenende spielt unsere Mannschaft gegen den Tabellenführer.