
der Druck
Eine physikalische Kraft, die gleichmäßig auf eine Fläche wirkt, zum Beispiel Luftdruck oder Wasserdruck.
Der Druck in den Autoreifen ist zu niedrig.
Druck
der Druck, die Drücke
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Eine physikalische Kraft, die gleichmäßig auf eine Fläche wirkt, zum Beispiel Luftdruck oder Wasserdruck.
Der Druck in den Autoreifen ist zu niedrig.

Eine psychische oder soziale Belastung, die durch Erwartungen, Zeitmangel oder schwierige Umstände entsteht.
Viele Schüler leiden unter dem hohen Leistungsdruck in der Schule.

Der Prozess des Druckens von Texten oder Bildern, insbesondere von Büchern, Zeitungen oder Plakaten.
Das Manuskript ist fertig und geht nächste Woche in den Druck.

Jemanden zwingen oder stark beeinflussen, etwas zu tun, oft gegen seinen Willen.
Lass dich von ihm nicht unter Druck setzen, deine Entscheidung zu ändern.
| Genus | maskulin der |
|---|---|
| Plural | die Drücke |
| Genitiv | des Drucks |
| Singular | Plural | |
|---|---|---|
| Nominativ | der Druck | die Drücke die Drucke, die Drucks |
| Akkusativ | den Druck | die Drücke die Drucke, die Drucks |
| Dativ | dem Druck | den Drücken den Drucken, den Drucks |
| Genitiv | des Drucks des Druckes | der Drücke der Drucke, der Drucks |
Der Artikel ändert sich mit dem Fall; er ist farbig markiert.
| Genus | maskulin der |
|---|---|
| Plural | die Drucke |
| Genitiv | des Drucks |
| Singular | Plural | |
|---|---|---|
| Nominativ | der Druck | die Drucke die Drucks |
| Akkusativ | den Druck | die Drucke die Drucks |
| Dativ | dem Druck | den Drucken den Drucks |
| Genitiv | des Drucks des Druckes | der Drucke der Drucks |
Der Artikel ändert sich mit dem Fall; er ist farbig markiert.
„Der Druck“ ist das Nomen zum Verb „drücken“. Alle Bedeutungen von „Druck“ lassen sich auf die Grundidee des Drückens oder Pressens zurückführen, sei es physikalisch, psychologisch oder beim Drucken von Papier.
Drück bitte den Knopf, um die Tür zu öffnen.
Im physikalischen Kontext wird „Druck“ oft mit den Adjektiven „hoch“ oder „niedrig“ kombiniert. Typische Verben sind „Druck ausüben“, „den Druck erhöhen“ oder „unter Druck stehen“ (z.B. ein Behälter).
Der Wasserdruck in dieser Leitung ist zu niedrig.
Ein Vulkan übt enormen Druck auf die Erdkruste aus.
Um psychische Belastung auszudrücken, wird fast immer die Präposition „unter“ verwendet. Typische Wendungen sind „unter Druck stehen“, „unter Druck arbeiten“ oder „unter Leistungsdruck leiden“.
Ich kann nicht gut arbeiten, wenn ich unter Zeitdruck stehe.
Viele Menschen fühlen sich durch soziale Medien unter Druck gesetzt.
Im Verlagswesen ist die Wendung „in den Druck gehen“ oder „in Druck geben“ sehr verbreitet. Sie bedeutet, dass der Prozess des Druckens eines Buches oder einer Zeitung beginnt.
Die neue Ausgabe der Zeitschrift geht morgen in den Druck.
In der festen Wendung „jemanden unter Druck setzen“ ist die Person, die beeinflusst wird, immer das Akkusativobjekt des Satzes.
Mein Chef versucht, mich mit einer kurzen Frist unter Druck zu setzen.
Sie ließ sich von ihren Freunden nicht unter Druck setzen.
Der Druck und der Ausdruck können sich auf ein gedrucktes Dokument beziehen, setzen aber unterschiedliche Schwerpunkte. Der Druck bezeichnet eher den Vorgang des Druckens, der Ausdruck dagegen das fertige Papier. Verwende Druck für die Herstellung und Ausdruck für das konkrete Exemplar.

Der Druck der Broschüre beginnt morgen in der neuen Druckerei.
Der Ausdruck der Broschüre liegt schon auf meinem Schreibtisch.