
absegnen
Umgangssprachlich für die offizielle Zustimmung oder Genehmigung für einen Plan oder ein Vorhaben geben.
Der Vorstand muss das neue Budget nur noch absegnen, dann können wir starten.
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Umgangssprachlich für die offizielle Zustimmung oder Genehmigung für einen Plan oder ein Vorhaben geben.
Der Vorstand muss das neue Budget nur noch absegnen, dann können wir starten.

Im religiösen Kontext einen Segen erteilen, oft am Ende einer Zeremonie oder zur Weihung.
Der Priester wird das neue Gemeindehaus feierlich absegnen.
„Absegnen“ ist ein trennbares Verb. Die Vorsilbe „ab-“ wird im Hauptsatz an das Satzende gestellt. Im Nebensatz oder Infinitiv mit „zu“ bleibt das Verb zusammen.
Meine Chefin segnet den Urlaubsantrag hoffentlich ab.
Das Wort besteht aus der Vorsilbe „ab-“ und dem Verb „segnen“. Die Vorsilbe „ab-“ verleiht dem Wort hier die Bedeutung von „abschließen“ oder „fertigstellen“. Man erteilt also den „Segen“, um eine Sache abzuschließen.
Sobald die Pläne abgesegnet sind, beginnen die Bauarbeiten.
Die Bedeutung „genehmigen“ ist umgangssprachlich. In formellen oder offiziellen Texten wird dieses Wort eher vermieden.
Kannst du kurz meine E-Mail absegnen, bevor ich sie verschicke?
Ob die umgangssprachliche oder die religiöse Bedeutung gemeint ist, erkennt man leicht am Kontext. Im Büro, in der Politik oder bei der Projektplanung bedeutet „absegnen“ immer „genehmigen“. Nur im kirchlichen Kontext ist der religiöse Segen gemeint.
Der Stadtrat hat den neuen Bebauungsplan abgesegnet.
Genehmigen und absegnen können beide eine offizielle Zustimmung ausdrücken. Genehmigen ist die formelle, oft administrative Bezeichnung. Absegnen bedeutet hier dasselbe, klingt aber umgangssprachlich und passt daher eher in ein lockeres Gespräch.

Im Gespräch sagt Paul, die Chefin habe den neuen Projektplan abgesegnet.
Im offiziellen Schreiben genehmigt die Chefin den neuen Projektplan.