genehmigen
Die offizielle Erlaubnis oder Zustimmung für etwas geben, meist für einen Antrag oder ein Vorhaben.
Die Baubehörde hat den Bauplan für das neue Haus genehmigt.

Loading your saved state.
Die offizielle Erlaubnis oder Zustimmung für etwas geben, meist für einen Antrag oder ein Vorhaben.
Die Baubehörde hat den Bauplan für das neue Haus genehmigt.

Das Verb „genehmigen“ wird oft mit einer Person im Dativ verwendet, die die Erlaubnis erhält. Die Struktur ist: Subjekt (wer genehmigt?) genehmigt jemandem (Dativ) etwas (Akkusativ).
Mein Chef hat mir den Urlaub genehmigt.
Der Unterschied zwischen den Bedeutungen wird durch das Reflexivpronomen „sich“ klar. Ohne „sich“ bedeutet es „offiziell erlauben“. Mit „sich“ bedeutet es „sich selbst etwas gönnen“.
Die Stadt genehmigt den Bau der neuen Brücke.
In der Bedeutung „erlauben“ gehört „genehmigen“ zur formellen oder offiziellen Sprache. Man findet es oft in geschäftlichen E-Mails, Anträgen oder behördlichen Dokumenten.
Der Antrag auf Fördermittel wurde vom Ausschuss genehmigt.
Die Wendung „sich etwas genehmigen“ verwendet immer ein Reflexivpronomen im Dativ. Die Person, die sich etwas gönnt, steht im Dativ (mir, dir, sich etc.), und die Sache, die man sich gönnt, im Akkusativ.
Genehmigst du dir auch ein Stück von dem leckeren Kuchen?
„erlauben“ und „genehmigen“ haben beide mit Zustimmung zu tun. „erlauben“ ist allgemeiner und passt zu vielen Alltagssituationen: Eine Person sagt, dass jemand etwas tun darf. „genehmigen“ ist offizieller und bedeutet, dass ein Antrag, Plan oder Vorhaben geprüft und angenommen wird. Lernende können die Wörter verwechseln, weil beide eine positive Entscheidung ausdrücken. Als einfache Regel: Bei Eltern, Lehrern oder kleinen Alltagssituationen sagt man eher „erlauben“. Bei Behörden, Chefs, Anträgen oder Projekten passt „genehmigen“ besser.

Die Stadt genehmigt den Bau des neuen Kindergartens.
Erlaubt ihr mir, heute früher nach Hause zu gehen?