die Absolution
Im religiösen Kontext, insbesondere im Christentum, die durch einen Priester im Namen Gottes ausgesprochene Vergebung der Sünden nach einer Beichte.
Nachdem er seine Sünden bekannt hatte, erteilte ihm der Priester die Absolution.

Absolution
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Im religiösen Kontext, insbesondere im Christentum, die durch einen Priester im Namen Gottes ausgesprochene Vergebung der Sünden nach einer Beichte.
Nachdem er seine Sünden bekannt hatte, erteilte ihm der Priester die Absolution.

„Absolution“ wird fast immer mit den Verben „erteilen“ oder „geben“ (jemandem Absolution erteilen/geben) und „bekommen“ oder „erhalten“ (Absolution bekommen/erhalten) verwendet. „Erteilen“ ist dabei die formellste Variante.
Der Chef erteilte ihm für den kleinen Fehler die Absolution.
Das Wort „Absolution“ gehört zur gehobenen Sprache. Es wird vor allem in formellen, schriftlichen oder intellektuellen Kontexten verwendet und klingt im normalen Alltag eher ungewöhnlich.
In seiner Rede bat der Politiker um Absolution für die Fehler seiner Partei.
Die ursprüngliche, religiöse Bedeutung erkennen Sie an Wörtern aus dem kirchlichen Umfeld wie „Priester“, „Beichte“, „Sünde“ oder „Kirche“.
Im Beichtstuhl wartete der Gläubige auf die Absolution des Priesters.
Die übertragene Bedeutung der Entlastung von Schuld wird oft in gesellschaftlichen oder persönlichen Kontexten gebraucht. Signalwörter sind hier „Öffentlichkeit“, „Fehlverhalten“, „Skandal“ oder „Entschuldigung“.
Durch sein Geständnis erhoffte er sich Absolution von der Öffentlichkeit.
„Verurteilung“ und „Absolution“ stehen in einem klaren Gegensatz, wenn es um Schuld geht. Eine „Verurteilung“ bedeutet, dass jemand oder etwas stark abgelehnt und als falsch beurteilt wird. „Absolution“ bedeutet dagegen Vergebung oder Entlastung von Schuld. Im religiösen Kontext kommt die Absolution nach der Beichte; übertragen kann sie auch bedeuten, dass jemand von einem Vorwurf befreit wird. Kurz gesagt: Verurteilung belastet, Absolution entlastet.

Der Priester sprach dem Mann nach der Beichte die Absolution zu.
Nach dem Skandal forderten viele Menschen eine klare Verurteilung des Verhaltens.