
die Vergebung
Der Akt, jemandem einen Fehler, eine Schuld oder eine Kränkung zu verzeihen und auf Groll oder Rache zu verzichten.
Nach dem langen Streit war die Vergebung ein wichtiger Schritt zur Versöhnung.
Vergebung
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Der Akt, jemandem einen Fehler, eine Schuld oder eine Kränkung zu verzeihen und auf Groll oder Rache zu verzichten.
Nach dem langen Streit war die Vergebung ein wichtiger Schritt zur Versöhnung.

Eine Person darum ersuchen, einem einen Fehler oder eine Missetat zu verzeihen.
Er hat eingesehen, dass er einen großen Fehler gemacht hat, und will sie nun um Vergebung bitten.
„Die Vergebung“ kommt vom Verb „vergeben“. Dieses setzt sich aus der Vorsilbe „ver-“ und dem Verb „geben“ zusammen. Die Endung „-ung“ macht daraus ein feminines Nomen.
Es fiel ihm schwer, seinem Freund zu vergeben.
Wenn man jemanden bittet, einem zu verzeihen, verwendet man die feste Wendung „um Vergebung bitten“. Die Präposition „um“ ist hier ein fester Bestandteil.
Nach dem Streit hat er sie angerufen, um Vergebung zu bitten.
Wenn Vergebung gewährt wird, steht die Person, der vergeben wird, im Dativ. Typische Verben sind „jemandem Vergebung schenken“ oder „jemandem Vergebung gewähren“.
Sie konnte ihm seine Untreue nicht vergeben und schenkte ihm keine Vergebung.
Das Wort „Vergebung“ hat oft eine starke religiöse oder spirituelle Bedeutung. Eine sehr häufige Verbindung in diesem Kontext ist „die Vergebung der Sünden“.
Im Gebet bat er um die Vergebung seiner Sünden.
Die Gnade und die Vergebung können beide eine milde Reaktion auf Schuld oder eine Kränkung ausdrücken. Gnade betont, dass eine entscheidungsbefugte Person eine verdiente Strafe erlässt oder Schonung gewährt. Vergebung betont dagegen, dass jemand den persönlichen Vorwurf und seinen Groll aufgibt.

Nach seiner Entschuldigung gab die Frau ihm Vergebung und ließ ihren Groll los.
Der Richter gewährte dem Angeklagten Gnade und erließ ihm einen Teil der Strafe.