
an
Gibt eine Position an einer vertikalen Fläche oder an einer Grenze (z.B. Wasser, Rand) an. Antwortet auf 'Wo?' und wird mit dem Dativ verwendet.
Das Bild hängt an der Wand.
Loading your saved state.

Gibt eine Position an einer vertikalen Fläche oder an einer Grenze (z.B. Wasser, Rand) an. Antwortet auf 'Wo?' und wird mit dem Dativ verwendet.
Das Bild hängt an der Wand.

Gibt eine Bewegung zu einer vertikalen Fläche oder einer Grenze hin an. Antwortet auf 'Wohin?' und wird mit dem Akkusativ verwendet.
Stell den Stuhl bitte direkt an das Fenster.

Wird für Zeitangaben wie Tage, Tageszeiten und Daten verwendet. Es wird meist zu 'am' zusammengezogen.
Am Mittwoch habe ich einen Zahnarzttermin.

Ist Teil fester Verbverbindungen, die einen mentalen oder emotionalen Bezug ausdrücken (z.B. denken an, sich erinnern an, glauben an).
Ich muss ständig an die schöne Reise denken.

Wird als Adverb verwendet und bedeutet 'eingeschaltet'.
Warum ist das Licht im Badezimmer noch an?

Ist Teil fester Verbverbindungen, die eine Teilnahme oder einen Zustand beschreiben (z.B. teilnehmen an, leiden an, sterben an).
Er leidet an einer schweren Grippe.
„An“ ist eine Wechselpräposition. Sie wird mit dem Dativ verwendet, um einen Ort zu beschreiben (Frage: „Wo?“), und mit dem Akkusativ, um eine Richtung anzugeben (Frage: „Wohin?“).
Die Jacke hängt an der Garderobe. (Wo? -> Dativ)
„An“ wird oft mit dem Artikel zu einem Wort zusammengezogen. „An dem“ wird zu „am“ und „an das“ wird zu „ans“. Diese Kurzformen sind in der gesprochenen und geschriebenen Sprache sehr häufig.
Wir treffen uns am Bahnhof.
Die Präposition „an“ wird typischerweise für Orte an vertikalen Flächen (z.B. Wand, Tür, Tafel) oder an Grenzen (z.B. Fluss, Meer, Fenster, Rand) verwendet.
Der Zettel klebt am Kühlschrank.
Für Zeitangaben wird „an“ (meist als „am“) für Wochentage, Daten und Tageszeiten (außer „in der Nacht“) verwendet. Typische Beispiele sind „am Montag“, „am Abend“ oder „am 25. Dezember“.
Am Wochenende habe ich frei.
Viele Verben, die einen mentalen Bezug ausdrücken, haben eine feste Verbindung mit „an“ + Akkusativ. Wichtige Beispiele sind „denken an“, „sich erinnern an“, „glauben an“ und „sich gewöhnen an“.
Sie erinnert sich gern an ihre Kindheit.
Einige Verben sind fest mit „an“ + Dativ verbunden. Dazu gehören „teilnehmen an“, „leiden an“, „sterben an“ und „zweifeln an“. Hier geht es oft um Beteiligung oder Ursachen.
Möchtest du am Wettbewerb teilnehmen?
Als Adverb oder als Teil eines trennbaren Verbs bedeutet „an“ so viel wie „eingeschaltet“. Es ist das Gegenteil von „aus“.
Bitte lass das Radio nicht die ganze Zeit an.
Mit dem Verb glauben steht im Deutschen an, wenn eine Person oder Idee das Ziel des Glaubens ist. in kann in einem ähnlichen Bedeutungsfeld nach einem Nomen wie Vertrauen stehen, aber nicht direkt nach glauben. Hier entscheidet also die feste Verbindung.

Nora glaubt an ihre Ärztin.
Nora setzt großes Vertrauen in ihre Ärztin.