in
Gibt einen Ort an, an dem sich etwas oder jemand befindet (Frage: wo?). Wird mit dem Dativ verwendet.
Die Bücher stehen im Regal.

Loading your saved state.
Gibt einen Ort an, an dem sich etwas oder jemand befindet (Frage: wo?). Wird mit dem Dativ verwendet.
Die Bücher stehen im Regal.

„In“ ist eine Wechselpräposition. Das bedeutet, der Kasus hängt von der Frage ab: Bei einem Ort (Frage „Wo?“) verwendet man den Dativ. Bei einer Richtung (Frage „Wohin?“) verwendet man den Akkusativ.
Ich bin im (in dem) Park. (Wo? → Dativ)
Im gesprochenen und geschriebenen Deutsch werden „in“ und der Artikel oft zusammengezogen. Die wichtigsten Kurzformen sind „im“ (statt „in dem“) und „ins“ (statt „in das“).
Wir treffen uns im Café.
Für Zeitangaben wird „in“ sehr häufig gebraucht. Man nutzt es für Zeitpunkte in der Zukunft (in einer Stunde), für Monate und Jahreszeiten (im Mai, im Winter) oder für Jahreszahlen (im Jahr 1990).
Der Bus kommt in zehn Minuten.
„In“ wird in vielen festen Wendungen verwendet, um einen Zustand oder eine Art und Weise zu beschreiben. Häufige Beispiele sind „in Ordnung“, „in Eile sein“, „in Gefahr sein“ oder „in bar zahlen“.
Keine Sorge, alles ist in Ordnung.
„in“ und „zu“ können beide eine Richtung oder ein Ziel ausdrücken. Der wichtige Unterschied ist: „in“ passt, wenn man in einen Raum, ein Gebäude oder einen Bereich hineingeht. Es betont oft das Innere. „zu“ benutzt man, wenn man sich auf eine Person, einen Ort oder eine Stelle zubewegt, ohne besonders das Hineingehen zu betonen. Man geht zum Arzt, zur Freundin oder zur Schule, aber man geht in die Küche oder ins Büro, wenn das Innere wichtig ist. Verwechslungsgefahr gibt es besonders bei Orten wie Schule, Arbeit oder Arzt, weil dort im Deutschen oft feste Gewohnheiten entscheiden.

Morgen gehe ich in die Bibliothek, um ein Buch abzuholen.
Nach der Arbeit fahre ich zu meiner Schwester.