die Angewohnheit
Eine Handlung oder ein Verhalten, das jemand durch häufige Wiederholung zur Gewohnheit gemacht hat und oft unbewusst ausführt.
Er hat die schlechte Angewohnheit, Leute zu unterbrechen, wenn sie reden.

Angewohnheit
Loading your saved state.
Eine Handlung oder ein Verhalten, das jemand durch häufige Wiederholung zur Gewohnheit gemacht hat und oft unbewusst ausführt.
Er hat die schlechte Angewohnheit, Leute zu unterbrechen, wenn sie reden.

Das Wort leitet sich vom Verb „sich etwas angewöhnen“ ab. Es besteht aus der Vorsilbe „an-“, dem Stamm von „gewöhnen“ und der Endung „-heit“, die aus Verben oder Adjektiven Nomen bildet.
Es ist nicht leicht, sich das Rauchen wieder abzugewöhnen.
Eine typische Satzstruktur ist „es ist eine Angewohnheit von jemandem, etwas zu tun“. Alternativ wird oft das Verb „haben“ verwendet.
Es ist eine Angewohnheit von ihm, beim Nachdenken auf seinem Stift zu kauen.
Häufige Kombinationen sind „eine gute/schlechte Angewohnheit“, „eine seltsame/lästige Angewohnheit“ oder das Verb „eine Angewohnheit ablegen“, was bedeutet, sie zu beenden.
Er versucht, sich seine schlechten Essgewohnheiten abzulegen.
„die Routine“ und „die Angewohnheit“ haben beide mit etwas zu tun, das man immer wieder tut. „Routine“ meint oft eine geordnete Abfolge oder Sicherheit durch Übung. Sie kann nützlich und bewusst geplant sein, zum Beispiel beim Sport oder bei der Arbeit. „Angewohnheit“ meint eher ein persönliches Verhalten, das man sich angewöhnt hat und oft unbewusst macht. Es kann neutral sein, klingt aber manchmal leicht negativ. Verwechseln kann man die Wörter, weil beides durch Wiederholung entsteht. Für feste Abläufe sagt man eher „Routine“, für persönliche kleine Verhaltensweisen eher „Angewohnheit“.

Ich habe die Angewohnheit, beim Lernen ständig auf mein Handy zu schauen.
Morgens hilft mir eine klare Routine, pünktlich aus dem Haus zu kommen.