
angleichen
Etwas so verändern, dass es einer anderen Sache ähnlicher wird oder mit ihr übereinstimmt; etwas anpassen oder harmonisieren.
Die Firma muss die Gehälter der neuen Mitarbeiter an das bestehende Lohnniveau angleichen.
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Etwas so verändern, dass es einer anderen Sache ähnlicher wird oder mit ihr übereinstimmt; etwas anpassen oder harmonisieren.
Die Firma muss die Gehälter der neuen Mitarbeiter an das bestehende Lohnniveau angleichen.

Sich an etwas oder jemanden anpassen und dadurch ähnlicher werden; sich adaptieren.
Nach einem Jahr im Ausland hatte sich sein Akzent dem der Einheimischen angeglichen.
„Angleichen“ ist ein trennbares Verb. Die Vorsilbe „an-“ trennt sich im Hauptsatz vom Verb und steht am Satzende.
Der Betrieb gleicht die Arbeitszeiten an die neuen Regeln an.
Der Unterschied zwischen den Bedeutungen ist grammatikalisch klar: Ohne „sich“ bedeutet es, dass das Subjekt eine andere Sache (das Objekt) verändert. Mit dem Reflexivpronomen „sich“ bedeutet es, dass das Subjekt sich selbst verändert oder anpasst.
Wir gleichen die Farben dem Original an.
Wenn etwas angepasst wird, folgt die Struktur: Subjekt + „angleichen“ + Akkusativobjekt (was wird angepasst?) + „an“ + Akkusativobjekt (woran wird es angepasst?).
Die Schule muss ihren Lehrplan an die modernen Anforderungen angleichen.
Wenn sich jemand oder etwas anpasst, lautet die Struktur: Subjekt + „sich angleichen“ + „an“ + Akkusativobjekt (woran passt es sich an?).
Ein Chamäleon kann sich an seine Umgebung angleichen.
Anpassen bedeutet allgemein, etwas für bestimmte Anforderungen passend zu machen. Angleichen betont dagegen, dass etwas einer anderen Sache ähnlicher werden oder mit ihr übereinstimmen soll. Entscheidend ist also, ob die Eignung oder die größere Ähnlichkeit im Mittelpunkt steht.

Das Team gleicht den neuen Plan an den Plan der Partnerfirma an.
Das Team passt den neuen Plan an das kleinere Budget an.