
angucken
Umgangssprachlich für jemanden oder etwas ansehen; den Blick auf jemanden oder etwas richten.
Warum guckst du mich so komisch an?
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Umgangssprachlich für jemanden oder etwas ansehen; den Blick auf jemanden oder etwas richten.
Warum guckst du mich so komisch an?

Umgangssprachlich für das Betrachten von etwas zur Unterhaltung oder Information, wie einen Film, eine Sendung oder Bilder.
Wollen wir uns heute Abend einen Film angucken?

Umgangssprachlich für das Besichtigen eines Ortes oder einer Sehenswürdigkeit.
Im Urlaub haben wir uns die Altstadt von Lissabon angeguckt.
„Angucken“ ist ein Wort der Umgangssprache. In formellen oder schriftlichen Kontexten wird es seltener verwendet.
Lass uns mal die Urlaubsfotos angucken.
Als trennbares Verb steht die Vorsilbe „an-“ im Hauptsatz am Ende. In Nebensätzen oder im Infinitiv bleibt das Verb zusammen.
Er guckt sich gerade eine neue Wohnung an.
Sehr häufig wird „angucken“ reflexiv mit einem Dativ-Pronomen verwendet: „sich (Dativ) etwas (Akkusativ) angucken“. Dies betont, dass man etwas für sich selbst oder aus eigenem Interesse betrachtet.
Ich gucke mir heute Abend eine Dokumentation an.
Ansehen und angucken können beide das bewusste Betrachten eines Films oder einer Sendung bezeichnen. Ansehen ist neutral und passt in Standardsprache, während angucken deutlich umgangssprachlich klingt. In lockeren Gesprächen ist angucken passend, in neutralen Texten meist ansehen.

Komm, wir wollen uns heute Abend den neuen Film angucken.
Am Abend möchten wir uns den neuen Film ansehen.