
Anklang finden
Positiv aufgenommen werden; auf Zustimmung, Interesse oder Gefallen bei anderen stoßen.
Sein Vorschlag fand bei den Kollegen großen Anklang.
Anklang
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Positiv aufgenommen werden; auf Zustimmung, Interesse oder Gefallen bei anderen stoßen.
Sein Vorschlag fand bei den Kollegen großen Anklang.

Eine leise Andeutung oder Ähnlichkeit mit etwas anderem; ein Hauch von etwas.
In seiner Musik hört man deutliche Anklänge an den klassischen Jazz.
„Der Anklang“ ist das Nomen zum Verb „anklingen“ und ist mit „der Klang“ (der Ton) verwandt. Die Grundidee ist, dass etwas bei jemandem „anklingt“ (eine Reaktion auslöst) oder an etwas anderes „anklingt“ (daran erinnert).
In seiner Kritik ließ der Professor anklingen, dass er nicht zufrieden war.
In der Bedeutung „positive Aufnahme“ wird „Anklang“ fast ausschließlich in der festen Wendung „Anklang finden“ benutzt. Man lernt dies am besten als eine Einheit.
Die Idee, ein Sommerfest zu veranstalten, fand sofort Anklang.
Die Wendung „Anklang finden“ wird oft mit Adjektiven kombiniert, um den Grad der Zustimmung zu beschreiben. Häufig sind „großen“, „breiten“, „positiven“ oder auch „wenig“ und „keinen“ Anklang finden.
Die neue Kollektion fand bei den Kunden nur wenig Anklang.
In der Bedeutung „Andeutung“ oder „Ähnlichkeit“ steht „Anklang“ oft mit der Präposition „an“ gefolgt vom Akkusativ. Es beschreibt eine stilistische oder inhaltliche Ähnlichkeit, meist in Kunst oder Musik.
Die Melodie hat deutliche Anklänge an ein altes Volkslied.
Echo bezeichnet jede öffentliche Reaktion und kann positiv, neutral oder negativ sein. Anklang bedeutet dagegen, dass etwas Zustimmung, Interesse oder Gefallen findet. Wenn nur die Wirkung oder Reaktion gemeint ist, passt Echo; bei einer eindeutig positiven Aufnahme verwendet man Anklang.

Das neue Theaterstück fand beim Publikum großen Anklang.
Das neue Theaterstück löste in der Presse ein kritisches Echo aus.