
jemandem etwas anvertrauen
Jemandem etwas Geheimes oder Persönliches erzählen, im Vertrauen darauf, dass diese Person es für sich behält.
Ich muss dir ein Geheimnis anvertrauen, aber du darfst es niemandem weitererzählen.
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Jemandem etwas Geheimes oder Persönliches erzählen, im Vertrauen darauf, dass diese Person es für sich behält.
Ich muss dir ein Geheimnis anvertrauen, aber du darfst es niemandem weitererzählen.

Jemanden oder etwas in die Obhut einer anderen Person geben, in dem Glauben, dass diese gut darauf aufpassen wird.
Während unseres Urlaubs haben wir unsere Katze den Nachbarn anvertraut.

Einer Person seine Sorgen, Gefühle oder Probleme mitteilen und sich ihr gegenüber öffnen.
Nach dem schweren Verlust hat sie sich nur ihrer besten Freundin anvertraut.
„Anvertrauen“ ist ein trennbares Verb. Die Vorsilbe „an-“ steht im Hauptsatz am Ende. In Nebensätzen und im Infinitiv mit „zu“ bleibt das Verb zusammen.
Er vertraut mir seine Sorgen an.
Dieses Verb erfordert immer eine Person im Dativ. Diese Person ist diejenige, der man vertraut und etwas mitteilt oder übergibt.
Sie vertraute nur ihrem Bruder die Wahrheit an.
Die reflexive Form „sich jemandem anvertrauen“ bedeutet, sich einer Person emotional zu öffnen. Das Reflexivpronomen „sich“ steht dabei im Akkusativ.
Er brauchte lange, bis er sich seinem Therapeuten anvertrauen konnte.
Wenn es darum geht, etwas Persönliches zu erzählen, ist das anvertraute Objekt oft etwas Abstraktes. Typische Objekte sind „ein Geheimnis“, „eine Sorge“ oder „ein Problem“.
Ihrer besten Freundin vertraute sie alle ihre Probleme an.
Wenn man jemandem die Verantwortung für etwas oder jemanden übergibt, ist das anvertraute Objekt meist konkret. Typische Objekte sind „die Kinder“, „das Haus“ oder „der Hund“.
Kann ich dir für ein paar Stunden meinen Hund anvertrauen?
Übergeben beschreibt hier neutral oder formell, dass jemand die Verantwortung für eine Person oder Sache weitergibt. Anvertrauen betont zusätzlich das Vertrauen darauf, dass die andere Person gut für sie sorgt. Bei einer bloßen Übergabe passt übergeben, bei erwarteter fürsorglicher Betreuung anvertrauen.

Am Eingang vertraute die Mutter ihr Kind der erfahrenen Betreuerin an, weil sie ihr vertraute.
Am Eingang übergab die Mutter ihr Kind der zuständigen Betreuerin.