
bemerken
Etwas oder jemanden mit den Sinnen wahrnehmen, meist durch Sehen oder Hören; auf etwas aufmerksam werden.
Ich habe erst beim Aussteigen bemerkt, dass ich meinen Regenschirm im Zug liegen gelassen habe.
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Etwas oder jemanden mit den Sinnen wahrnehmen, meist durch Sehen oder Hören; auf etwas aufmerksam werden.
Ich habe erst beim Aussteigen bemerkt, dass ich meinen Regenschirm im Zug liegen gelassen habe.

Eine kurze mündliche oder schriftliche Äußerung machen; etwas anmerken.
Er bemerkte beiläufig, dass er nächste Woche Urlaub habe.

Auf sich aufmerksam machen oder spürbar bzw. sichtbar werden.
Die ersten Anzeichen der Erkältung machten sich durch Halsschmerzen bemerkbar.
„Bemerken“ ist ein untrennbares Verb. Die Vorsilbe „be-“ bleibt in allen Konjugationen und Satzstellungen fest mit dem Verbstamm „merken“ verbunden.
Er bemerkt den Fehler sofort.
„Bemerken“ wird sehr häufig mit einem Akkusativobjekt oder einem Nebensatz mit „dass“ verwendet. Der Nebensatz beschreibt, was man wahrnimmt oder äußert.
Sie bemerkte seinen neuen Haarschnitt sofort.
Wenn „bemerken“ „anmerken“ bedeutet, wird es oft mit Adverbien kombiniert, die die Art der Äußerung beschreiben. Typisch sind „beiläufig bemerken“, „ironisch bemerken“ oder „trocken bemerken“.
„Das Wetter ist heute schön“, bemerkte er beiläufig.
Die Wendung „sich bemerkbar machen“ ist reflexiv. Das Subjekt ist oft eine Sache oder ein Gefühl, das beginnt, spürbar oder sichtbar zu werden.
Der Schlafmangel macht sich langsam bei mir bemerkbar.
Beide Wörter können sich auf einen Defekt beziehen, der durch ein Warnsignal auffällt. Bemerken betont, dass man auf den Defekt aufmerksam wird; erkennen hebt eher die daraus gewonnene Einsicht in den Sachverhalt hervor. Für das erste Auffallen passt bemerken, für das Verstehen des Problems erkennen.

Am roten Warnlicht bemerkte ich, dass der Motor überhitzt war.
Am roten Warnlicht erkannte ich, dass der Motor überhitzt war.