die Ansiedlung
Ein kleiner Ort oder eine Gruppe von Häusern, die oft etwas abseits oder neu entstanden sind; eine Siedlung.
Archäologen haben die Überreste einer 5000 Jahre alten Ansiedlung entdeckt.

Ansiedlung
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Ein kleiner Ort oder eine Gruppe von Häusern, die oft etwas abseits oder neu entstanden sind; eine Siedlung.
Archäologen haben die Überreste einer 5000 Jahre alten Ansiedlung entdeckt.

„Die Ansiedlung“ ist ein Nomen, das vom Verb „ansiedeln“ abgeleitet ist. Die Endung „-ung“ macht aus dem Verb ein feminines Nomen, das entweder den Prozess oder das Ergebnis der Handlung beschreibt.
Viele Firmen siedeln sich in der Nähe von Universitäten an.
Die Bedeutung hängt vom Kontext ab. Im historischen oder archäologischen Kontext ist meist ein Ort gemeint. Im wirtschaftlichen oder politischen Kontext geht es oft um den Prozess des Niederlassens.
Die Forscher fanden eine prähistorische Ansiedlung am Flussufer.
Wenn es um den Prozess geht, wird oft mit „von“ spezifiziert, wer oder was sich ansiedelt. Typische Kombinationen sind „die Ansiedlung von Unternehmen“, „von Fachkräften“ oder „von Industrie“.
Die Ansiedlung von jungen Familien wird in dieser Gemeinde besonders unterstützt.
„das Dorf“ und „die Ansiedlung“ können beide einen kleinen Ort mit Häusern meinen. „Dorf“ ist das normale Wort für einen gewachsenen ländlichen Ort mit einer Gemeinschaft. „Ansiedlung“ klingt sachlicher und wird oft benutzt, wenn ein Ort neu entstanden ist, etwas abseits liegt oder nur aus wenigen Häusern besteht. Außerdem kann „Ansiedlung“ auch den Prozess meinen, wenn Menschen oder Unternehmen sich an einem neuen Ort niederlassen. Lernende können die Wörter verwechseln, weil beide kleine Orte beschreiben können. Im Alltag sagt man meistens „Dorf“, wenn es ein normaler Ort auf dem Land ist.

Hinter dem Wald sieht man eine kleine Ansiedlung mit fünf Häusern.
Meine Mutter erzählt gern von dem Dorf, in dem sie aufgewachsen ist.