die Siedlung
Eine Gruppe von Wohnhäusern, die oft am Rande einer Stadt liegen und in einem ähnlichen Stil zur gleichen Zeit gebaut wurden.
Wir sind in eine ruhige Siedlung am Stadtrand gezogen.

Siedlung
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Eine Gruppe von Wohnhäusern, die oft am Rande einer Stadt liegen und in einem ähnlichen Stil zur gleichen Zeit gebaut wurden.
Wir sind in eine ruhige Siedlung am Stadtrand gezogen.

Das Wort „Siedlung“ leitet sich vom Verb „siedeln“ (sich niederlassen) ab. Die Endung „-ung“ bildet ein Nomen aus dem Verb und ist im Deutschen immer feminin.
Viele Familien siedelten in den neuen Vororten.
Die häufigste Bedeutung (Wohnhäuser) wird oft mit Adjektiven wie „neu“, „modern“ oder „ruhig“ kombiniert. Man wohnt typischerweise „in einer Siedlung“.
Sie leben in einer kleinen Siedlung mit viel Grünfläche.
Wenn von „Archäologen“, „Ausgrabungen“, „Überresten“ oder historischen Epochen wie „römisch“ oder „steinzeitlich“ die Rede ist, ist immer eine historische Siedlung gemeint.
Bei den Bauarbeiten stieß man auf eine alte germanische Siedlung.
Die Bedeutung „Prozess des Siedelns“ ist selten und wird hauptsächlich in historischen oder wissenschaftlichen Texten verwendet. Im normalen Sprachgebrauch ist sie unüblich.
Die Siedlung der ersten Kolonisten war mit vielen Gefahren verbunden.
„die Stadt“ und „die Siedlung“ haben beide mit bebauten Orten zu tun, in denen Menschen wohnen. „Stadt“ meint einen größeren Ort mit vielen Straßen, Häusern und meist verschiedenen Einrichtungen. „Siedlung“ meint eher eine kleinere Gruppe von Wohnhäusern, oft am Rand einer Stadt und oft ähnlich gebaut. Verwechseln kann man die Wörter, weil eine Siedlung Teil einer Stadt sein kann. Wenn du den ganzen großen Ort meinst, sagst du „Stadt“. Wenn du ein bestimmtes Wohngebiet meinst, passt „Siedlung“ besser.

Hinter dem Bahnhof beginnt eine ruhige Siedlung mit kleinen Gärten.
Die Stadt wächst schnell, weil viele Menschen dorthin ziehen.