aufarbeiten
Sich mit einer belastenden oder schwierigen Erfahrung aus der Vergangenheit auseinandersetzen, um sie emotional zu verarbeiten.
Nach der Trennung brauchte er Zeit, um die Beziehung aufzuarbeiten.

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Sich mit einer belastenden oder schwierigen Erfahrung aus der Vergangenheit auseinandersetzen, um sie emotional zu verarbeiten.
Nach der Trennung brauchte er Zeit, um die Beziehung aufzuarbeiten.

„Aufarbeiten“ ist ein trennbares Verb. Im Hauptsatz steht die Vorsilbe „auf“ am Ende, im Nebensatz bleibt das Verb zusammen und im Infinitiv mit „zu“ steht „zu“ in der Mitte.
Er arbeitet seine Vergangenheit auf.
Der Kontext verrät die Bedeutung: Geht es um Gefühle oder die Vergangenheit (emotional)? Um Möbel (erneuern)? Oder um E-Mails und Akten (unerledigte Arbeit)?
Er muss den Tod seines Vaters noch aufarbeiten.
Im emotionalen Sinn wird „aufarbeiten“ oft mit abstrakten Nomen wie „die Vergangenheit“, „ein Trauma“, „Erlebnisse“ oder „eine Beziehung“ kombiniert.
In der Therapie konnte sie viele Kindheitserlebnisse aufarbeiten.
Wenn es um unerledigte Aufgaben geht, sind typische Objekte „ein Rückstand“, „ein Stapel Arbeit“ oder „Protokolle“.
Nach dem Urlaub hatte sie einen riesigen Rückstand an Arbeit aufzuarbeiten.
„erledigen“ und „aufarbeiten“ können beide bedeuten, dass man Aufgaben fertig macht. „erledigen“ passt zu einer einzelnen Aufgabe, Pflicht oder Arbeit, die man abschließt. „aufarbeiten“ benutzt man eher, wenn sich viele Aufgaben angesammelt haben und man sie nach und nach macht. Wenn du nur eine E-Mail, einen Termin oder einen Auftrag fertig machst, ist „erledigen“ natürlicher. Wenn nach dem Urlaub viel Arbeit liegen geblieben ist, passt „aufarbeiten“ besser.

Nach dem Urlaub muss Tom viele liegen gebliebene E-Mails aufarbeiten.
Vor dem Feierabend erledigt Lisa noch die wichtigste Aufgabe.