
aufbrauchen
Etwas vollständig verbrauchen, sodass nichts mehr davon übrig ist.
Wir sollten erst die alte Milch aufbrauchen, bevor wir eine neue Packung öffnen.
Loading your saved state.

Etwas vollständig verbrauchen, sodass nichts mehr davon übrig ist.
Wir sollten erst die alte Milch aufbrauchen, bevor wir eine neue Packung öffnen.

Seine gesamten körperlichen oder seelischen Kräfte verbrauchen; sich völlig verausgaben.
Er hat sich in seinem anstrengenden Beruf völlig aufgebraucht und braucht dringend eine Pause.
„Aufbrauchen“ ist ein trennbares Verb. Die Vorsilbe „auf-“ steht im Hauptsatz am Ende. Sie verstärkt das Verb und bedeutet hier „vollständig“ oder „bis zum Ende“.
Ich brauche heute den ganzen Zucker für den Kuchen auf.
Der Unterschied zwischen den Bedeutungen liegt im Reflexivpronomen „sich“. Ohne „sich“ bedeutet es, eine Sache zu verbrauchen. Mit „sich“ bedeutet es, die eigene Energie oder Kraft zu verbrauchen.
Wir haben den ganzen Saft aufgebracht.
Typischerweise werden Dinge aufgebraucht, die man im Alltag konsumiert oder lagert. Dazu gehören „Vorräte aufbrauchen“, „Geld aufbrauchen“ oder „Lebensmittel aufbrauchen“.
Vor dem Urlaub sollten wir alle Reste im Kühlschrank aufbrauchen.
Erschöpfen und aufbrauchen können beide bedeuten, dass nichts mehr übrig bleibt. Aufbrauchen klingt bei konkreten Dingen des Alltags meist natürlicher, während erschöpfen eher bei größeren Ressourcen, Vorräten oder Kapazitäten verwendet wird und formeller wirkt.

Vor der Abreise brauchen wir den restlichen Wasservorrat auf.
Die lange Dürre erschöpft die Wasserreserven der Region.