
aufstehen
Sich aus einer liegenden oder sitzenden Position in eine stehende Position erheben, insbesondere morgens das Bett verlassen.
Ich muss morgen früh aufstehen, weil ich einen Termin habe.
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Sich aus einer liegenden oder sitzenden Position in eine stehende Position erheben, insbesondere morgens das Bett verlassen.
Ich muss morgen früh aufstehen, weil ich einen Termin habe.

Sich für eine Sache oder Person einsetzen oder gegen etwas protestieren oder rebellieren.
Die Bürger sind gegen die ungerechten Gesetze aufgestanden.

Geöffnet sein und nicht geschlossen sein, meist bezogen auf Türen, Fenster oder Deckel.
Bitte schließ die Terrassentür, sie steht schon den ganzen Tag auf.
„Aufstehen“ ist ein trennbares Verb. Die Vorsilbe „auf“ steht in Hauptsätzen am Ende. In Nebensätzen und im Infinitiv mit „zu“ bleibt das Verb zusammen.
Jeden Morgen stehe ich um sechs Uhr auf.
Das Perfekt von „aufstehen“ wird immer mit dem Hilfsverb „sein“ gebildet. Grund dafür ist, dass das Verb eine Veränderung der Position oder des Zustands beschreibt.
Ich bin heute erst um 10 Uhr aufgestanden.
In der Bedeutung „protestieren“ oder „sich einsetzen“ wird „aufstehen“ fast immer mit einer Präposition verwendet: „für etwas“ (positiv) oder „gegen etwas“ (negativ).
Die Mitarbeiter sind für bessere Arbeitsbedingungen aufgestanden.
Wenn es um offene Türen oder Fenster geht, beschreibt „aufstehen“ einen Zustand, keine Aktion. Das Subjekt ist die Tür oder das Fenster, das offen ist.
Das Fenster im Wohnzimmer steht seit Stunden auf.
Beide Wörter können ausdrücken, dass jemand aus einer sitzenden oder liegenden Position in den Stand kommt. „Aufstehen“ ist die normale, alltägliche Wahl, während „sich erheben“ deutlich gehobener oder feierlicher klingt. In gewöhnlichen Situationen passt meist „aufstehen“, in feierlicher Sprache auch „sich erheben“.

Als der Bus kam, standen alle Fahrgäste von ihren Plätzen auf.
Als der Ehrengast den Raum betrat, erhoben sich alle Gäste von ihren Plätzen.