aufwarten mit
Etwas Besonderes anbieten, servieren oder präsentieren.
Das Restaurant konnte mit einer exzellenten Weinkarte aufwarten.

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Etwas Besonderes anbieten, servieren oder präsentieren.
Das Restaurant konnte mit einer exzellenten Weinkarte aufwarten.

„Aufwarten“ ist ein trennbares Verb, die Vorsilbe „auf-“ steht im Hauptsatz am Ende. Obwohl es „warten“ enthält, hat es nichts mit „warten“ zu tun, sondern bedeutet „anbieten“ oder „präsentieren“.
Der Gastgeber wartete mit einem besonderen Dessert auf.
In der modernen Bedeutung wird „aufwarten“ fast immer mit der Präposition „mit“ und dem Dativ verwendet. Die Struktur lautet: Jemand wartet mit etwas (Dativ) auf.
Das Museum wartet mit einer neuen Sonderausstellung auf.
Die Bedeutung „jemandem bei Tisch bedienen“ oder „einen Besuch abstatten“ ist veraltet. Man findet sie heute fast nur noch in historischen Romanen oder Filmen.
In dem Roman musste der junge Diener dem König aufwarten.
„anbieten“ und „aufwarten“ können beide bedeuten, dass jemand anderen etwas gibt oder präsentiert. „Anbieten“ ist neutral und sehr häufig: Man kann Hilfe, Essen, Waren oder einen Service anbieten. „Aufwarten mit“ benutzt man eher, wenn etwas Besonderes oder Überraschendes präsentiert wird. Es klingt oft etwas gehobener oder lebendiger. Lernende können die Wörter verwechseln, weil beide zu Angeboten passen. Praktisch gilt: Für normale Angebote nimmt man „anbieten“. Für etwas Besonderes sagt man „mit etwas aufwarten“.

Zum Geburtstag wartete Anna mit einer selbst gebackenen Torte auf.
Im Zug bot mir eine Frau ihren freien Platz an.