zwingen zu
Jemanden mit Gewalt, Druck oder Autorität dazu bringen, etwas gegen seinen Willen zu tun.
Die Umstände zwangen ihn dazu, sein Haus zu verkaufen.

Loading your saved state.
Jemanden mit Gewalt, Druck oder Autorität dazu bringen, etwas gegen seinen Willen zu tun.
Die Umstände zwangen ihn dazu, sein Haus zu verkaufen.

Das Verb „zwingen“ wird sehr häufig mit der Präposition „zu“ und dem Dativ verwendet. Diese Konstruktion beschreibt, wozu jemand oder man selbst gezwungen wird.
Der Regen zwang uns zur Umkehr.
Eine sehr gebräuchliche Alternative zur Präposition „zu“ ist eine Infinitivkonstruktion. Dabei folgt auf das Objekt ein Komma und ein Infinitivsatz mit „zu“.
Niemand kann dich zwingen, das zu unterschreiben.
Wenn eine Person sich selbst zu etwas bringt, wird das Verb reflexiv gebraucht: „sich zwingen“. Das Reflexivpronomen steht dabei im Akkusativ.
Sie zwang sich, trotz der Müdigkeit weiterzuarbeiten.
Die Bedeutung „etwas mit Kraft bewegen“ erkennt man daran, dass das Akkusativobjekt eine Sache und keine Person ist. Meist folgt eine Präposition, die eine Richtung oder einen Ort angibt.
Sie zwang die Tür mit Gewalt auf.
„bringen“ und „zwingen“ können beide bedeuten, dass jemand am Ende etwas tut, weil eine andere Person Einfluss hat. Der Unterschied liegt in der Stärke. „Jemanden dazu bringen“ kann durch Bitten, Argumente, Druck oder eine Situation passieren. Es muss nicht immer hart oder gegen den Willen sein. „zwingen“ ist viel stärker: Jemand tut etwas gegen seinen Willen, weil es Druck, Macht oder keine echte Wahl gibt. Lernende können die Wörter verwechseln, weil beide mit einer Handlung einer anderen Person verbunden sind. Wenn du klar sagen willst, dass jemand keine freie Entscheidung hat, passt „zwingen“ besser.

Der starke Regen zwang uns, das Training früher zu beenden.
Die freundliche Erinnerung hat mich dazu gebracht, endlich die Rechnung zu bezahlen.